Das Festival Musica sacra Paderborn gibt es seit 1999 im zweijährigen Rhythmus. Die Biennale für sakrale und spirituelle Musik fand 2011 zum siebten Mal statt. Kennzeichen sind eine spannende Programmpolitik mit zahlreichen Uraufführungen, Auftragswerken und Projekten und die Mischung aus nationalen, internationalen und ortsansässigen Größen. Über zwei bis drei Wochen wurde spirituelle Musik aus verschiedensten Kulturkreisen erlebbar. Viele Konzerte sind durch Rundfunkaufnahmen des WDR sowie Festivalaufnahmen dokumentiert worden.
Ein kurzer Rückblick:
Festival Musica sacra Paderborn 2009
18. September bis 7. Oktober
Unter einem Himmel
u.a. mit der dritten Spirituellen Nacht, mit Pantomime und Orgelimprovisation im Hohen Dom, zwei Konzerten mit Klaus Mertens, u.a. Mendelssohn Bartholdys „Paulus“, Benjamin Brittens Kirchenoper „Fluss der Möwen“ als Koproduktion mit dem Landestheater Detmold (Abschluss des Britten-Zyklus), dem WDR Rundfunkchor Köln, dem vierten Klangkosmos Islam, u.a. mit der Uraufführung der Komposition „Unter gleichem Himmel“, dem Quintessence Saxophon Quintett und dem Arnold Schoenberg Chor, Wien, u.a. mit der Uraufführung der Komposition „Unter einem Himmel“, Inga Rumpf, Karl Jenkins’ Oratorium „The Armed Man – A Mass for Peace“ und dem Ritsuyukai-Chor, Tokio
Festival Musica sacra Paderborn 2007
2. bis 24. Oktober
…und er sah, dass es gut war
u.a. mit zwei Konzerten mit Klaus Mertens, darunter eines mit Andris Nelsons und der Nordwestdeutschen Philharmonie, Benjamin Brittens Kirchenoper „Der verlorene Sohn“
als Koproduktion mit dem Landestheater Detmold, den King’s Singers und dem Ensemble Sarband mit „Sacred Bridges“, dem dritten Klangkosmos Islam, u.a. mit den Sidi Goma (Indien), der zweiten Spirituellen Nacht, der Così fan tutte–Messe nach W.A. Mozart, dem Meyerbeer-Projekt
mit den Prager Philharmonikern
in Kooperation mit den Haller Bachtagen, dem Lux aeterna-Projekt
mit dem
Arnold Schoenberg Chor, Wien, dem Quintessence Saxophon Quintett, den Jungen Sinfonikern Ostwestfalen-Lippe und dem Stummfilm “Ben Hur – A Tale of The Christ” mit Live-Orchesterbegleitung
durch die Neue Philharmonie Westfalen
Festival Musica sacra Paderborn 2005
15. September bis 3. Oktober
Musik ist eine heilige Kunst
u.a. mit der ersten Spirituellen Nacht, Benjamin Brittens Kirchenoper “Die Jünglinge im Feuerofen” als Koproduktion mit dem Landestheater Detmold (Beginn des Britten-Zyklus), der siebentägigen medialen Meditation “Die Entstehung von Himmel und Erde”, dem Hilliard Ensemble, Paul Hindemiths Symphonie „Mathis, der Maler“, dem Schubert-Sauseng-Projekt mit dem Arnold Schoenberg Chor, Wien und dem zweiten Klangkosmos Islam, u.a. mit dem Galata Mevlevi Ensemble (Türkei)
Festival Musica sacra Paderborn 2003
18. September bis 3. Oktober
Das Singen der Seele
u.a. mit der Paderborner Glockennacht „Himmelsboten“ (gewidmet dem Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, zum Tage seiner Amtseinführung), dem Mandelring Quartett, Angelika Milster, Erwin Grosche, dem Quintessence Saxophon Quintett, dem Arnold Schoenberg Chor Wien (u.a. mit „Ein Überlebender aus Warschau“), Franz Schmidts Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“ als Koproduktion mit den Haller Bachtagen und den Göttinger Symphonikern und dem ersten Klangkosmos Islam, u.a. mit Faiz Ali Faiz (Pakistan)
Festival Musica sacra Paderborn 2001
20. September bis 6. Oktober
Schwerpunkt: Arvo Pärt
u.a. mit zwei Konzerten mit dem Hilliard Ensemble, Oraciones negras mit Toto Blanke, Improvisationen für Posaune solo von Albert Mangelsdorff und zwei Konzerten mit dem Arnold Schoenberg Chor Wien, darunter das szenische Oratorium „Johanna auf dem Scheiterhaufen“
Festival Musica sacra Paderborn 1999
11. bis 25. September
Zur Karolinger-Ausstellung
u.a. mit vertanztem Mozart-Requiem, Musica sacra alternativa mit Toto Blanke, Jazz & Weltmusik mit Charlie Mariano und drei Konzerten mit dem Arnold Schoenberg Chor Wien

