Das Festival Musica sacra Paderborn gibt es seit 1999 im zweijährigen Rhythmus. Die Biennale für sakrale und spirituelle Musik fand 2013 zum achten Mal statt. Kennzeichen sind eine spannende Programmpolitik mit zahlreichen Uraufführungen, Auftragswerken und Projekten und die Mischung aus nationalen, internationalen und ortsansässigen Größen. Über zwei bis drei Wochen wird spirituelle Musik aus verschiedensten Kulturkreisen erlebbar.

Ein kurzer Rückblick:

Festival Musica sacra Paderborn 2013
20. September bis 6.Oktober
Mission Musik

u.a. mit der „Apokalypse nach Johannes“ von Jean Françaix, dem Musik-und-Text-Programm „Credo in unum Deum – Vom Glauben der Menschen“, der zweiten Klangkultur Islam in Schloß Neuhaus, der fünften Spirituellen Nacht, erstmals auch im Theater, der Heavy-Metal-A-cappella-Gruppe „Van Canto“, Duke Ellingtons „Sacred Concert“, dem Sängerbund der Deutschen Polizei, der Text-Ton-Montage „Wittgensteins Welten: Vom Glauben und von der Gewissheit“, den Figurentheaterproduktionen „Die musikalische Hölle“ und „Wie im Himmel so auf Erden“, dem Musical „Farbenspiel des Winds“ für Kinder und der „Mission Kabarett“ mit Matthias Brodowy in Begleitung.

Festival Musica sacra Paderborn 2011
23. September bis 9.Oktober
Bach an den Quellen
u.a. mit der Eigenproduktion „Anabasis – Zu den Quellen“ mit vier Bach-Motetten, gesungen vom Arnold Schoenberg Chor, Texten nach Camus und zeitgenössischen Beiträgen aus Schlagwerk, Tanz, Regie, Lichtdesign und Video, der „Arabischen Passion nach Johann Sebastian Bach“ mit dem Ensemble Sarband, dem Modern String Quartet und Gästen, der „Bach-Orgel-Nacht“ im Dom, einem Streitgespräch zum Thema „Darf man Bach auch nicht mögen?“, der vierten Spirituellen Nacht, der ersten Klangkultur Islam in Schloß Neuhaus, dem Oratorium „Das Sühnopfer des Neuen Bundes“ von Carl Loewe, Mozarts c-Moll-Messe in der ergänzten Fassung von R.D. Levin (2005) und dem Singspiel „Das entscheidende Spiel“ von und mit Erwin Grosche und Antje Wenzel.

Festival Musica sacra Paderborn 2009
18. September bis 7. Oktober
Unter einem Himmel
u.a. mit der dritten Spirituellen Nacht, mit Pantomime und Orgelimprovisation im Hohen Dom, zwei Konzerten mit Klaus Mertens, u.a. Mendelssohn Bartholdys „Paulus“, Benjamin Brittens Kirchenoper „Fluss der Möwen“ als Koproduktion mit dem Landestheater Detmold (Abschluss des Britten-Zyklus), dem WDR Rundfunkchor Köln, dem vierten Klangkosmos Islam, u.a. mit der Uraufführung der Komposition „Unter gleichem Himmel“, dem Quintessence Saxophon Quintett und dem Arnold Schoenberg Chor, Wien, u.a. mit der Uraufführung der Komposition „Unter einem Himmel“, Inga Rumpf, Karl Jenkins’ Oratorium „The Armed Man – A Mass for Peace“ und dem Ritsuyukai-Chor, Tokio

Festival Musica sacra Paderborn 2007
2. bis 24. Oktober
…und er sah, dass es gut war
u.a. mit zwei Konzerten mit Klaus Mertens, darunter eines mit Andris Nelsons und der Nordwestdeutschen Philharmonie, Benjamin Brittens Kirchenoper „Der verlorene Sohn“ 
als Koproduktion mit dem Landestheater Detmold, den King’s Singers und dem Ensemble Sarband mit „Sacred Bridges“, dem dritten Klangkosmos Islam, u.a. mit den Sidi Goma (Indien), der zweiten Spirituellen Nacht, der Così fan tutte–Messe nach W.A. Mozart, dem Meyerbeer-Projekt 
mit den Prager Philharmonikern 
in Kooperation mit den Haller Bachtagen, dem Lux aeterna-Projekt
 mit dem 
Arnold Schoenberg Chor, Wien, dem Quintessence Saxophon Quintett, den Jungen Sinfonikern Ostwestfalen-Lippe und dem Stummfilm “Ben Hur – A Tale of The Christ” mit Live-Orchesterbegleitung 
durch die Neue Philharmonie Westfalen

Festival Musica sacra Paderborn 2005
15. September bis 3. Oktober
Musik ist eine heilige Kunst
u.a. mit der ersten Spirituellen Nacht, Benjamin Brittens Kirchenoper “Die Jünglinge im Feuerofen” als Koproduktion mit dem Landestheater Detmold (Beginn des Britten-Zyklus), der siebentägigen medialen Meditation “Die Entstehung von Himmel und Erde”, dem Hilliard Ensemble, Paul Hindemiths Symphonie „Mathis, der Maler“, dem Schubert-Sauseng-Projekt mit dem Arnold Schoenberg Chor, Wien und dem zweiten Klangkosmos Islam, u.a. mit dem Galata Mevlevi Ensemble (Türkei)

Festival Musica sacra Paderborn 2003
18. September bis 3. Oktober
Das Singen der Seele
u.a. mit der Paderborner Glockennacht „Himmelsboten“ (Auftragskomposition von Llorenc Barber, gewidmet dem Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, zum Tage seiner Amtseinführung), dem Mandelring Quartett, Angelika Milster, Erwin Grosche, dem Quintessence Saxophon Quintett, dem Arnold Schoenberg Chor Wien (u.a. mit „Ein Überlebender aus Warschau“), Franz Schmidts Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“ als Koproduktion mit den Haller Bachtagen und den Göttinger Symphonikern und dem ersten Klangkosmos Islam, u.a. mit Faiz Ali Faiz (Pakistan)

Festival Musica sacra Paderborn 2001
20. September bis 6. Oktober
Schwerpunkt: Arvo Pärt
u.a. mit zwei Konzerten mit dem Hilliard Ensemble, Oraciones negras mit Toto Blanke, Improvisationen für Posaune solo von Albert Mangelsdorff und zwei Konzerten mit dem Arnold Schoenberg Chor Wien, darunter das szenische Oratorium „Johanna auf dem Scheiterhaufen“

Festival Musica sacra Paderborn 1999
11. bis 25. September
Zur Karolinger-Ausstellung
u.a. mit vertanztem Mozart-Requiem, Musica sacra alternativa mit Toto Blanke, Jazz & Weltmusik mit Charlie Mariano und drei Konzerten mit dem Arnold Schoenberg Chor Wien

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