Das waren die Mitwirkenden des Festival Musica sacra 2013

 

Frank Albert.

Frank Albert studierte Architektur und Design an der staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart und an der Kingston University in London. In Berlin schloss er als Master of Art in Bühnenbild ab, assistierte an der Finnischen Nationaloper in Helsinki und war Ausstattungsassistent am Staatstheater Nürnberg. Frank Albert arbeitet als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für verschiedene Theater und Festivals.
In Paderborn wirkte er als Ausstatter an den Produktionen von Benjamin Brittens „Die Jünglinge im Feuerofen“ und Carl Orffs „Carmina Burana“ mit.
Im diesjährigen Festival am 04. und 05. Oktober 2013.

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Arnold Schoenberg Chor.

Der 1972 von seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner gegründete Arnold Schoenberg Chor zählt zu den vielseitigsten und meistbeschäftigten Vokalensembles Österreichs. Das Repertoire reicht von der Renaissance- und Barockmusik bis zur Gegenwart mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mitwirkung an Opernproduktionen bei internationalen Festivals und die Zusammenarbeit mit den bedeutendsten internationalen RegisseurInnen. Fixpunkte der szenischen Tätigkeit des Chores sind die regelmäßige Mitwirkung bei den Opernaufführungen des Theaters an der Wien. Der Arnold Schoenberg Chor unternimmt zahlreiche Konzertreisen und ist seit Jahren bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen, bei Wien Modern, dem Carinthischen Sommer und der Styriarte Graz zu Gast. 1994 wurde der Chor von einer internationalen Jury mit dem „Classical Music Award“ ausgezeichnet. 1996 nahm der Chor unter seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner das gesamte weltliche Chorwerk Franz Schuberts auf und erhielt dafür den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, den „Diapason d’or“, den „Prix Caecilia“ und den „Grand Prize of the Academy Awards 1997“. Die Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion unter Nikolaus Harnoncourt wurde 2002 mit einem „Grammy“ ausgezeichnet. Jüngste Aufnahmen des Arnold Schoenberg Chores, die in der Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt entstanden sind, umfassen ein Album mit Bach-Kantaten, Gershwins Porgy und Bess sowie Haydns „Die Jahreszeiten“, das 2010 mit dem „Echo Klassik Preis“ ausgezeichnet wurde.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. und 02. Oktober 2013.

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Birgit Aßhoff.

Birgit Aßhoff wurde in Hamm/Westfalen geboren. Sie erhielt ihre Tanz- und Theaterausbildung in Berlin und Paris. Weitere Studien und Mitarbeiten führten sie durch verschiedene Städte Europas, u.a zum Wuppertaler Tanztheater.  Auf Studienreisen und auf Einladungen des Goethe-Instituts war Birgit Aßhoff weltweit unterwegs. 2008 traf sie auf Roy Maldoom und sein Team. Sie ließ sich von ihm im Bereich Community Dance weiter bilden und führte mehrere erfolgreiche Projekte dazu durch, u.a. für das Festival Muscia sacra 2009. Birgit Aßhoff arbeitet als Choreographin, Tänzerin, Performerin, Tanzpädagogin, europaweit und in Südamerika. Sie lebt seit 20 Jahren in Berlin und pflegt gern und fleißig den Kontakt mit ihrer westfälischen Heimat.
Im diesjährigen Festival am 21. Spetember 2013.

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Thomas Berning.

Sein Studium der Kirchenmusik absolvierte Thomas Berning an der Hochschule für Musik in Detmold in den Jahren 1987 bis 1992. Nach drei Jahren an der Antoniuskirche in Herten (Westf.) ging er im November 1995 als Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg nach Heidelberg. Dort leitete er die Cappella Palatina Heidelberg, mit der er ein breites Repertoire an oratorischen Werken und A-cappella-Chorliteratur aufführte. 1993 wurde er 1. Preisträger im 1. Internationalen “Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb” in Freiberg (Sachsen). Seit 1996 leitete er eine künstlerische Orgelklasse an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. Wichtige Impulse für seine künstlerische Arbeit erhielt er von seinen Lehrern Gerhard Weinberger und Alexander Wagner sowie von Uwe Gronostay, Andrea Marcon und zahlreichen Kollegen und Freunden.
Im diesjährigen Festival am 04., 05. und 06. Oktober 2013.

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Daniel Bödvarsson.

Geboren in Reykjavik hatte Daniel Bödvarsson bereits sehr früh Unterricht in Klassischer Gitarre, später wechselt er zur E-Giitarre.
In den vergangenen Jahren produziert er eigene Musik-CDs. Er tourt durch Europa – dies zusammen mit namhaften isländischen Künstlern wie Helgi Jonsson, Hjalmar, Hjaltalin und dem Icelandic Symphony Orchestra sowie auch mit der dänischen Sängerin Tina Dico. 2009 gewinnt sein Jazz Quartett „Reginfirra“ den 1. Preis beim „Young Nordic Jazz Comets“-Festival in Oslo. 2010 Nominierung für den Icelandic Music Award. Ebenfalls Nominierung seiner Pop Band “Moses Hightower” für ihr Debut-Album. 2011 wurde er als einer der „Shooting Stars“ bei den Islandic Musik Awards bezeichnet. Seit Ende 2010 lebt Daníel Böðvarsson in Berlin und Reykjavik. In seinen Arbeiten liebt er Diversität und hat fortlaufend Projekte in den Bereichen Pop Musik, Improvisierte Musik und Theater.
Im diesjährigen Festival am 21. Spetember 2013.

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Dietmar Bonnen.

Dietmar Bonnen, 1958 geboren in Köln, hat über 80 CD-Produktionen in unterschiedlichen musikalischen Genres begleitet, Kompositionsaufträge für unterschiedliche Rundfunkanstalten, Film und Fernsehen, sowie Theater ausgeführt. Konzerte, Produktionen und Klanginstallationen führten zu langjähriger Zusammenarbeit mit den dortigen Künstlern.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 03. Oktober 2013.

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Miriam Brandtönies.

Miriam Brandtönies, geboren 1988, begann ihre Gesangsausbildung bereits mit 13 Jahren. Von 2008-2011 absolvierte sie ihr Gesangsstudium bei Kerstin-Maria Wüller und schloss dieses mit Bestnote ab. Seit ihrer Jugendzeit spielte sie in verschiedenen Musicalproduktionen Hauptrollen. So trat sie unter anderem in „Der kleine Horrorladen“ an der Studiobühne der Universität Paderborn auf. 2011 war Miriam Brandtönies Finalistin des Wettbewerbs Sing a Song veranstaltet von den Lokalradios OWLs. Seit 2012 ist sie als Mezzosopranistin Mitglied des A-cappella-Sextetts “voisix”. Ihr Repertoire beinhaltet Werke vor allem aus dem Pop-, Jazz- und Musicalbereich.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 27./28. September und 04. Oktober 2013.

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Matthias Brodowy.

Matthias Brodowy, geboren 1972 in Braunschweig, in Wolfsburg und später Hannover aufgewachsen. Schon während der Schulzeit absolviert er die Ausbildung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker. Nach seinem Zivildienst nimmt Brodowy sein Studium auf. Geschichte und Germanistik für das Höhere Lehramt, zwei Jahre später kommt als neues Hauptfach die katholische Theologie dazu. Auch wenn er durchaus gerne Beamter auf Lebenszeit geworden wäre, kann er nicht gegen seine Berufung an. Er entscheidet sich, das Hobby zum Beruf zu machen und wird Kabarettist. Im Herbst 1997 startete sein erstes Soloprogramm. 1999 bekommt er aus den Händen von Hanns Dieter Hüsch „Das schwarze Schaf vom Niederrhein“ und startete er seine erste Deutschland-Tournee. Als Conférencier ist Brodowy u. a. im Hamburger Hansatheater, in Roncallis Apollo-Varieté und im GOP Varieté Theater Hannover tätig, außerdem tritt er regelmäßig im Quatsch Comedy Club auf. Seit 2010 moderiert Brodowy das WDR-Kabarettfest aus Paderborn. Zurzeit ist er mit seinem siebten Soloprogramm Offenbarung, dem Puppenkabarett Bert Engel Show und dem Musikprogramm In Begleitung auf Tournee durch Deutschland. Für sein musikalisch-literarisches Programm In Begleitung erhielt Matthias Brodowy zusammen mit Carsten Hormes und Wolfgang Stute den Deutschen Kleinkunstpreis 2013 in der Sparte Chanson/Lied/Musik.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 8. September 2013 und am 06. Oktober 2013.

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Marie José Chasseguet.

Marie José Chasseguet ist seit 1971 Titularorganistin an der Kathedrale von Le Mans. Sie absolvierte ihr Studium am Pariser Konservatorium, wo sie einen ersten Preis im Fach Orgel erhielt. Neben ihrer Arbeit als Organistin beschäftigt sie sich in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium intensiv mit der Restaurierung alter Orgeln und engagiert sich in der Association des Amis des Orgues de la cathédrale du Mans.
Im diesjährigen Festival am 3. Oktober 2013.

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Stelle Chiweshe.

Stella Rambisai Chiweseh lernte das Mbira spielen, als es dies für Frauen noch verboten war. In den frühen 1970er Jahren begleitete sie darauf verbotene spirituelle Zeremonien Auf die Gefahr einer Gefängnisstrafe hin. Dies änderte sich erst 1974, als Simbabwe unabhängig wurde. Sie nahm verschiedene Singles und Alben auf und tourt schon seit den 1980er Jahren durch Deutschland und weltweit.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 21. September 2013.

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Collegium musicum Paderborn.

Das Collegium musicum Paderborn ist eines der beiden großen Amateurorchester Paderborns. Es wurde 1966/67 als Begleitorchester des Paderborner Motettenchores gegründet, hat jedoch in den letzten Jahren ein eigenständiges Konzertprogramm entwickelt. Es steht unter der Leitung von Merijn van Driesten.
Im  diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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COL VOC

Die Musik des COL VOC stammt aus einer Zeit mit einem anderen Puls aus der Ära der Vokalpolyphonie des 15. und 16. Jahrhunderts. Die Besonderheit liegt in der Orientierung am authentischen, homogenen Klang der Männerstimmen, wie er zum Beispiel in der Sixtinischen Kapelle in Rom gepflegt wurde, oder wie er in München zur Zeit Orlando di Lassos mit der Kunst der “Spanioletti” erreicht wurde. Die ungewöhnlichen Möglichkeiten eines Kontratenors, der an der reinen Stimmung orientierte Klang der Mittelstimmen bis zur Schwärze des Basses eröffnen dem COL VOC einen Ambitus von vier Oktaven: Klang ohne Schärfe, Klang, der in seiner Weite und Ruhe auch den musikalischen Laien in seinen Bann ziehen kann.
Pressestimmen beschreiben die Kunst des COL VOC als “Musica sacra in edelster Ausprägung” und bescheinigen dem Ensemble “unerhörte Homogenität” und ein “höchstes Interpretationsniveau”.
Das Ensemble existiert seit mehr als fünfzehn Jahren. Vor allem die „Grenzgänge zwischen geistlicher und weltlicher Musik der Spätrenaissance“ sind zu einem exzellenten Beispiel Ihrer Vielseitigkeit geworden.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 21. September 2013.

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Selcur Demir.

Selcuk Demir wurde im Dezember 1990 in Werdohl (Märkischer Kreis) geboren und wuchs dort auf. Nach dem Abitur folgte der Umzug nach Paderborn, wo er seit August 2011 Wirtschaftswissenschaften studiert. Seit seinem 14.  Lebensjahr beschäftigt er sich intensiv mit Musik. In einer türkischen Gemeinde, im Rahmen eines Musikkurses, erlernte er das Instrument “Ney”. Weitere Instrumente folgte. Sein besonderes Interesse gilt der spirituellen und traditionellen Musik.
Im diesjährigen Festival am 21. September 2013.

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Detmolder Kammerorchester.

Im Detmolder Kammerorchester musizieren Studierende und junge Absolventen der Hochschule für Musik Detmold zusammen. Hervorgegangen aus dem renommierten Kammerorchester Tibor Varga besteht das Detmolder Kammerorchester seit 1954, in der heutigen Trägerschaft eines eingetragenen Vereins seit 1989. Nach Christoph Poppen und Eckhard Fischer ist seit 2009 Alfredo Perl künstlerischer Leiter des Ensembles. Unter ihren Dirigaten hat sich das Orchester in einer eigenen Abonnementreihe im Konzerthaus Detmold regional einen hohen Bekanntheitsgrad erworben. Aber auch bei überregionalen Konzerten (u. a. Sendesaal Bremen, Osnabrück) und im Ausland haben die Musiker ihre Vielfalt und Spielfreude unter Beweis gestellt. So konzertierte das Orchester im europäischen und außereuropäischen Ausland z.B. in Belgien, der Schweiz sowie in der Türkei und in Peru und ist somit vielbeachteter Botschafter aus der Musikstadt Detmold. Mehrere Tonträger zeugen von der kreativen Vielseitigkeit des Detmolder Kammerorchesters: Serenaden von Tschaikowsky und Dvorák oder die selten gespielte komische Oper Abu Hassan von Carl Maria von Weber.
Im diesjährigen Festival am 02. Oktober 2013.

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Kevin Dickmann.

Der in Stuttgart geborene Bariton Kevin Dickmann studierte an der HfM Detmold und gastierte schon während des Studiums regelmäßig am Detmolder Landestheater, wo er von 2010–12 auch als Mitglied des Opernstudios engagiert war. Vor seiner Ausbildung konnte er bereits am Württembergischen Staatstheater (Junge Oper Stuttgart) wichtige Bühnenerfahrungen sammeln. Sein Repertoire umfasst Oper, Operette, Musical, Lied und Oratorium. Meisterkurse bei Roman Trekel, Kwangchul Youn, Olaf Bär, Eric Schneider (Liedgestaltung) und Harry Kupfer (szenische Gestaltung) ergänzten sein Studium. 2008 folgte er einer Einladung des International Theater Institute (ITI) zur musikalischen Mitgestaltung des Welttheaterkongresses der UNESCO in Madrid. Er ist Preisträger des Neue-Musik-Wettbewerbs „musica viva“ 2010. Konzerte und Gastspiele führten Kevin Dickmann u.a. an das Nationaltheater Mannheim, die Stuttgarter Liederhalle sowie ans Markgräfliche Opernhaus Bayreuth.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Domchor, Mädchenkantorei am Hohen Dom und Domkantorei Paderborn.

Der Domchor Paderborn steht in der jahrhundertealten Sängertradition der Bischofskirche zu Paderborn, die sich zurückverfolgen lässt bis in die Zeit des Bischofs Hathumar (806-815). Im Zuge der kirchenmusikalischen Restaurationsbewegung im 19. Jahrhundert beschloss im Jahre 1885 das Paderborner Domkapitel, die Tradition eines Domchores mit Knabenstimmen wieder aufleben zu lassen. Seit dieser Zeit ist die kirchenmusikalische Gestaltung der Liturgie im Hohen Dom wieder das zentrale Anliegen des Chores. Die Pflege des gregorianischen Chorals sowie die altklassische Vokalpolyphonie sind Schwerpunkte der musikalischen Literatur. Messen und Motetten der Wiener Klassik, Chormusik der Romantik und zeitgenössische Werke gehören zum festen Bestand im Repertoire des Domchores. Die Domkantorei Paderborn wurde 1981 von Domkapellmeister Theodor Holthoff gegründet mit dem Ziel, die Dommusik an der Kathedrale, die bis dahin vom Domchor allein getragen wurde, durch einen Erwachsenenchor zu bereichern. Im Oktober 2008 begannen für die Sängerinnen der neu gegründeten Mädchenkantorei die Proben. Am zweiten Adventssonntag 2008 erfolgte die erste Gottesdienstgestaltung im Kapitelsamt des Hohen Doms. Mit viel Motivation und Freude engagieren sich hier Mädchen zwischen 6 und 20 Jahren für die Verkündigung des christlichen Glaubens durch Musik und Gesang.
Im diesjährigen Festival am 04. und 05. Oktober 2013.

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Egschiglen.

Gegründet von Meisterschülern des Konservatoriums in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar im Jahr 1991, gehört Egschiglen heute zu den wenigen mongolischen Ensembles, die weltweit bekannt wurden.
Egschiglen stellen zeitgenössische Musik in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und erforschen auf traditionellen mongolischen Saiten-Instrumenten und mit zentralasiatischen khöömii- und urtiin duu-Gesängen systematisch deren klanglichen Dimensionen. Sie bringen die kargen, endlosen Weiten und immensen leeren Räume mongolischer Landschaften zum Klingen – mit einem unverwechselbaren orchestralen Klang in der Tradition der höfischen Musik Dschingis Khans.Die fünf Musiker präsentieren innovativ und charismatisch überlieferte „Identitätszeichen“ ihrer Kultur und bearbeiten mit größter Virtuosität den „kreativen Steinbruch“ mongolischer Klänge, Rhythmen, ritueller und profaner Musik aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts.
Im diesjährigen Festival am 21. September 2013.

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Evangelische Kantorei Bad Lippspringe.

Die Kantorei Bad Lippspringe wurde 1984 von Kantor Ulrich Schneider egründet. Ihr erstes Konzert gab sie 1985, in dem Jahr, in dem die Kirchenmusik den 400. Geburtstag von Heinrich Schütz und den 300. Geburtstag von Johann Sebastian Bach und von Georg Friedrich Händel feierte. Seitdem führte sie jedes Jahr mindestens ein großes geistliches Chorwerk auf. Daneben sang sie regelmäßig in Bad Lippspringe und außerhalb in Gottesdiensten. Heute hat die Kantorei über 60 Mitglieder.
Im diesjährigen Festival am 21. September 2013.

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Figurentheater Gingganz.

Das Figurentheater Gingganz mit Mechthild und Michael Staemmler arbeitet seit 1984 als mobiles Theater. Mechthild Staemmler ist seit 1971 Puppenspielerin. Sie erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule Berlin/ Fachrichtung Figurentheater. Michael Staemmler arbeitet seit 1976 am Theater und absolvierte die externe Ausbildung an der Schauspielschule Berlin/Fachrichtung Figurentheater 1977 – 1980. Nach Engagements an den Puppentheatern Dessau und Berlin gründeten beide 1984 das Figurentheater Gingganz. Seither entstanden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Regisseuren, Ausstattern und Musikern Inszenierungen für Kinder und für Erwachsene, sowie ein Straßentheaterprogramm.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Fontana di Musica.

Das Ensemble Fontana di Musica gründete sich 2009 in Berlin und beschäftigt sich mit der historischen Aufführungspraxis des 17. und 18. Jahrhunderts. Das oberste Bestreben des jungen Ensembles ist es, den Geist und Esprit dieser vergangenen Zeiten wieder aufleben zu lassen und damit deutlich zu machen, dass es sich hierbei eben nicht um “alte” oder gar “veraltete” Musik handelt, sondern um einen Quell von permanenter Energie, aus dem man damals wie heute schöpfen kann.
Die drei Musiker (Christian Handschke, Violine; Elisabeth Wirth, Blockflöten; Elina Albach, Cembalo) übernehmen von Projekt zu Projekt alternierend, die Leitung des Ensembles, dabei reichte die Ensemblegröße in der Vergangenheit von vier bis zu zehn Musikern. Konzerte führten Fontana di Musica nach Salzburg, im Herbst 2011 zu den “Tagen der alten Musik Berlin” sowie im Juni 2012 zu den Barockfestspielen Bad Arolsen, wo sie sowohl den Eröffnungsfestakt gestalteten als auch ein Konzert mit Werken von J. S. Bach, u.a. mit dem 4. & 5. Brandenburgischen Konzert. Im kommenden Jahr sind sie zu den Resonanzen im Wiener Konzerthaus eingeladen.
Die Musiker sind Studenten der Schola Cantorum Basiliensis und des Mozarteums Salzburg, großen Einfluss auf das Ensemble hatten Musiker wie Dorothee Oberlinger, Raphael Alpermann, Georg Kallweit u.a.​
Im Frühjahr 2012 hat sich das Ensemble auf die Zusammenarbeit mit dem Wiener Gambisten Christoph Urbanetz konzentriert und wurde in dieser Besetzung beim Deutschen Musikwettbewerb 2012 in Bonn mit einem Stipendium in der Kategorie „Alte Musik Ensemble“ ausgezeichnet und für die Saison 2013/2014 in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Beim Biagio-Marini-Wettbewerb 2012 erspielte sich das Ensemble in der Besetzung mit der Cellistin Aleke Alpermann den Publikumspreis.​
Im diesjährigen Festivalprogramm am 22. September 2013.

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Tobias Frank.

Tobias Frank studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München A-Kirchenmusik, Konzertfach Orgel bei Prof. Martha Schuster, Musikpädagogik und Elementare Musikpädagogik. Es folgten private Studien der anglikanischen Kirchenmusik und Orgel in England bei Timothy Brown und David Briggs sowie Meisterkurse unter anderem bei Vincent Warnier und Jane Parker-Smith.
Wesentliche Impulse für sein Orgelspiel und seine Arbeit als Kirchenmusiker erhielt er von Domorganist Christian Heiß (Eichstätt, Bayern) und KMD Gerd Kötter (München). Seit Oktober 2008 ist Tobias Kantor an St. Johannis in Neubrandenburg und künstlerischer Leiter der dortigen Internationalen Orgeltage.
Im diesjährigen Festival am 30. September 2013.

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Sebastian Freitag.

Seit August 2011 hat der gebürtige Paderborner Sebastian Freitag die Dienste des Paderborner Domorganisten übernommen. Er spielt auch den Großteil der samstäglichen Angelus-Matineen und führt die Reihe der Internationalen Orgelkonzerte am Hohen Dom fort. Sebastian Freitag studiert im Master-Studiengang Kirchenmusik und Künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik Detmold. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Gerhard Weinberger und Prof. Tomasz Adam Nowak.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 23. September 2013.

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Gero Friedrich.

Gero Friedrich absolvierte eine professionelle Sprecherausbildung und war jahrelang als Sprecher, Autor und Regisseur im Hörfunk tätig. Seit vielen Jahren ist er auch als Publizist, Kommunikationstrainer und Kommunikationsberater in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung erfolgreich. Er hat regelmäßig Auftritte als Rezitator, Moderator und Schauspieler und arbeitet dabei immer wieder mit Musikern und bildenden Künstlern zusammen. Er hatte zahlreiche gemeinsame Auftritte mit dem Arnold Schoenberg Chor u.a. als Sprecher im „Totentanz“ von Hugo Distler, in „Ein Überlebender aus Warschau“ von Arnold Schoenberg und in Arthur Honneggers Oratorien „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ und „König David“. Er spielte und inszenierte u.a. den „Herrn Karl“ von Carl Merz und Helmuth Qualtinger. Zuletzt war er in Paderborn gemeinsam mit Uli Lettermann mit dem Georg-Kreisler-Programm „Nichtarische Arien“ und mit einer szenischen Lesung des „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry zu hören.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 23. September und 02. Oktober.

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Wolf Matthias Friedrich.

Wolf Matthias Friedrich studierte Gesang an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Prof. Eva Schubert. Von 1982 bis 1986 war er dann Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Dresden. Auftritte unter namhaften Dirigenten führten ihn in Opern- und Konzerthäuser aller Kontinente und wurden in zahlreichen CD/DVD-Produktionen dokumentiert. 2004 sang Wolf Matthias Friedrich den Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy bei den Folle Journée in Nantes und der Festa da Música in Lissabon. 2002 zählte er zu den Mitbegründern des Kerll-Rosenmüller-Festes, das von 2002 bis 2006 jährlich zur Förderung des musikalischen Erbes der in seiner vogtländischen Heimat geborenen Komponisten Johann Caspar Kerll (1627-1693), Johann Rosenmüller (1615-1684) und Sebastian Knüpfer (1633-1676) veranstaltet wurde. Im Herbst 2008 gab er den Osmin in Wolfgang Amadeus Mozarts Entführung aus dem Serail im Schloßtheater des Neuen Palais in Potsdam Sanssouci. Diese Produktion wurde im März 2011 in Sulaimania als erste Opernaufführung im Irak gefeiert.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 22. und 29. September 2013.

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Christina Fuchs.

Ursprünglich Germanistik und Geschichte studiert, doch eigentlich war immer klar, dass es die Musik sein muss. Seit 1987 arbeitet Sie als Saxophonistin, Klarinettistin, Dirigentin und Komponistin in verschiedensten Formationen der Bereiche Neue Musik, Theater, Improvisation und Jazz. Seit 1992 leitet Christina Fuchs zudem das United Women Orchestra, welches sie mitgegründet hat.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 03. Oktober 2013.

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Paula Fuchs.

Paula Fuchs studierte Violoncello zunächst bei K. Häsler in Hannover später bei W. Geiss in Kassel. Entscheidend geprägt wurde sie allerdings in Wien durch den österreichischen  Cellisten Martin Rummel, mit dem sie weiterhin in regem Kontakt steht. Seit Abschluss ihres Studiums 2004 ist Paula Fuchs in Göttingen erfolgreich als Lehrerin und Künstlerin tätig.
Ihr solistisches Repertoire umfasst alle Epochen, vom Barock bis in die Moderne. Sie spielt in verschiedenen Kammerorchestern und Ensembles, unter anderem mit den Pianistinnen Claire Berger und Mechtild Schäfer, mit denen sie in den letzten Jahren regelmäßig innerhalb und außerhalb Deutschlands in Sonatenabenden aufgetreten ist. Die Cellosuiten von Johann Sebastian Bach sind ein Kernpunkt in ihrer Konzerttätigkeit. In verschiedenen Projekten, z. B. bei ihrer Anstellung am Deutschen Theater Göttingen (Dreigroschenoper, Der Sturm) oder in ihrer Zusammenarbeit mit dem Figurentheater Gingganz überschreitet Paula Fuchs regelmäßig die Grenzen des herkömmlichen Genres der klassischen Musik.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Christoph Gockel-Böhner.

Christoph Gockel-Böhner (geb. 1964) stammt aus Westfalen. Er studierte in Erlangen und Coleraine/Nordirland Theaterwissenschaft und arbeitete beim Schleswig-Holstein Musik Festival, danach bei einer renommierten Kammermusikagentur. Daneben studierte er an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg Kulturmanagement. Seit 1999 leitet er das Kulturamt Paderborn, seit 2004 ist er auch Sprecher des Arbeitskreises Musik des Kultursekretariats NRW Gütersloh. Seit 2001 leitet er gemeinsam mit Gerhard Ortner das Festival Musica sacra Paderborn, seit 2011 in seiner Funktion als Prokurist der Ausstellungsgesellschaft Paderborn. Er entwickelte zahlreiche Konzertprogramme und Opernprojekte, insbesondere im Zusammenhang von Literatur und Musik. Dabei tritt er häufig als Moderator oder als Erzähler auf.

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Sebastian Gramss.

Tourneen und Konzerte führten Sebastian Gramms nach Afrika, Australien, Asien, Russland, USA, Mittelamerika und durch ganz Europa. 1993 gründete er die Gruppe Underkarl; in jüngster Zeit ist er v.a. mit seinem Ensemble fossil3 unterwegs. Gramms lehrt an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 03. Oktober 2013.

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Bassem Hawar.

1972 in Bagdad (Irak) geboren, Erststudium arabisceh Musik mit Fachrichtung Djoze, Zweitstudium Musikwissenschaft. Mit diesem Hintergrund gibt er seitdem Instrumentalunterricht (Djoze) und musiziert in arabischen Ländern und in Europa.
Bassem Hawar ist einer der wenigen Musik, der die Djoze nicht nur im traditionellen Stil beherrscht, sondern auch seine Vorliebe für Neue Musik und Jazz integriert und dadurch das Instrument aus seinen seinen traditionellen Grenzen befreit.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 03. Oktober 2013.

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Klaus Herrmann.

Musikbegeistert seit frühester Jugend, lagen die solistischen Wurzeln zunächst im Bereich der Folkmusik. Die Entwicklung zum Chorsänger begann bereits mit 12 Jahren im Schulchor. 1986 kam er zum Polizeichor Duisburg. Dort begleitet der Autodidakt seit 1990 auch als Solist den Polizeichor bei vielen Auftritten im In- und Ausland. Seit 1998 ist er Mitglied im Vokalensemble der Duisburger Polizei.
Im diesjährigen Festival am 28. September 2013.

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Wolfgang Hochstein.

Der renommierte Musikwissenschaftler und Musiker stammt aus Salzkotten, wo er die Singgemeinschaft Salzkotten gründete. Seit 1976 lehrt er an der Musikhochschule Hamburg. Zurzeit ist er unter anderem mit der Herausgabe einer vierbändigen Geschichte der Kirchenmusik befasst.

Im diesjährigen Festivalprogramm am 15. September 2013.

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Martin Hoffmann.

Martin Hoffmann, Jahrgang 1957, empfing erste, entscheidende Impulse von Rolf Schweizer. Es folgte ein Kirchenmusikstudium in Berlin bei Ernst Pepping (Kontrapunkt), Martin Behrmann (Dirigieren), Renate Zimmermann (Improvisation) und Karl Hochreither (Orgel). Nachdem er Kantor in Lütjensee bei Hamburg und in Bielefeld-Sennestadt war, ist er seit August 2000 Kantor und Organist an der Abdinghofkirche Paderborn. Neben der Arbeit mit den Kantoreigruppen und Ensembles ist er verantwortlich für die Konzertreihen „Kirchenmusik am Abdinghof“ und für den renommierten „Paderborner Orgelsommer“.

Im diesjährigen Festivalprogramm am 22. und 29. September 2013.

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Carsten Hormes.

Carsten Hormes, der heute in Paderborn lebt, ist ein Tausendsassa: Konzertveranstalter Bassist, Moderator, Studiomusiker … er begleitet seit über 30 Jahren Künstler an den unterschiedlichsten Bässen (E-Bass, E-Standbass, Kontrabass, …). Ob vier- fünf- oder sechssaitig, sein Herz schlägt insbesondere für die Gruppe ALEA, die er mitgegründet hat und bis heute promotet  und das aktuelle Projekt Matthias Lüke & Der Mann am Bass. Als Bassist begleitet er außerdem seit Jahren verschiedene Kabarettisten wie z.B. Fabian Lau, Erwin Grosche, Rainald Grebe oder Matthias Brodowy aus Hannover. Carsten Hormes bringt den musikalischen Tiefgang auf die Bühne.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 06. Oktober 2013.

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Kirsten Illtgen.

Kirsten Iltgen, Sopran, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Frau Prof. Gabriele von Glasow Gesang und Chor- und Ensembleleitung bei Herrn Prof. Wolfram Wehnert. Danach setzte sie ihre Studien bei Herrn Prof. Helmut Kretschmar, Detmold ,fort. Dozenturen für Gesang und Stimmbildung verbanden Kirsten Iltgen mit der Musikhochschule Hannover, der Universität Gesamthochschule Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold. Ihre Konzerttätigkeit führte die Sängerin durch ganz Deutschland, Polen und Frankreich.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 29. September 2013.

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Cornelie Isenbürger.

Die Tochter eines Kirchenmusikdirektors studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen und an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Sie bestand ihre Künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung und wurde Preisträgerin des Gesangswettbewerbs der NRW-Musikhochschulen. Bereits während des Studiums begann die Sopranistin, einer intensiven Konzerttätigkeit nachzugehen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Werken Bachs, Mozarts und Händels
Nach einem ersten Festengagement am Landestheater Coburg kam Cornelie Isenbürger 1999 an das Theater Bielefeld. Zuletzt stand sie u. a. als Zerlina (Don Giovanni), Olympia (Les Contes d´ Hoffmann) sowie als Gilda (Rigoletto) auf der Bühne des Stadttheaters.
2001 verliehen die Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. Cornelie Isenbürger den Operntaler. Für ihre Rolle der Almirena (Händel: Rinaldo) an der Bayerischen Staatsoper wurde sie 2006 von den Kritikern der Zeitschrift Opernwelt als »Nachwuchssängerin des Jahres« nominiert.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Heiko Isermann.

Heiko Isermann ist Pianist und Gitarrist. Er ist als freier Musiker und Musikpädagoge tätig und leitet verschiedene Ensembles.
Im diesjährigen Festival am 21. September 2013.

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Jazzorchester OWL.

Das Jazzorchester OWL wurde im Jahr 2011 von Christoph Leo und Daniel Reichert gegründet. Es bietet Musikern aus der Region OWL die Möglichkeit, in einer Bigband zu spielen. Die Besetzung aus 5 Saxophonen, 5 Trompeten, 5 Posaunen und Rhythmusgruppe besteht aus Gymnasiallehrern, Instrumentallehrern und Orchestermusikern der Region. Viele dieser Musiker haben Erfahrungen in der Bigband der Hochschule für Musik in Detmold gemacht. Die gespielten Stücke reichen hierbei von Bigband Klassikern über Arrangements berühmter Bigbands wie Gordon Goodwins Big Phat Band oder dem Clayton Hamilton Jazzorchester bis hin zu eigenen Kompositionen.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 06. Oktober 2013.

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Kammersolisten, Jugendkantorei und Kantorei der Abdinghofkirche.

Die Kantorei der Abdinghofkirche ist ein gemischter Laienchor von etwa 90 Mitgliedern, der die großen Werke der Kirchenmusik aus alter und neuer Zeit a-cappella und mit Orchestern und Solisten zur Aufführung bringt. Ihr angeschlossen sind der Paderborner Kammerchor, die Kammersolisten Am Abdinghof, die Jugendkantorei und der Kinderchor der Abdinghofkirche. Chorreisen im In- und Ausland haben die Kantorei auch über den heimischen Raum hinaus bekannt gemacht. Seit August 2000 leitet Martin Hoffmann als Nachfolger von Kirchenmusikdirektorin Adelheid van der Kooi-Wolf die Kantorei.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 29. September 2013.

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Edmund Kleinschnittger.

Der Schlagzeuger Edmund Kleinschnittger hat an der Musikhochschule Detmold studiert und absolvierte seitdem Auftritte mit einigen namhaften Künstlern im Jazz- und Pop-Bereich, darunter unter anderem Silvia Droste, Herb Geller, Bill Ramsey und Al Martino. Darüber hinaus wirkt der musikalische Leiter und Lehrer für Schlaginstrumente an der Kreismusikschule Paderborn an verschiedenen Projekten im Bereich Kirchenmusik mit. Neben Solo-Auftritten als Schlagzeuger und Percussionist hat er sich auch mit diversen CD-Einspielungen und als Schlagzeuger und Pauker vieler Orchesterkonzerte einen Namen gemacht.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 21. September 2013.

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Mädchenkantorei am Hohen Dom.

Mit viel Motivation und Freude engagieren  sich Mädchen zwischen 6 und 20 Jahren am Hohen Dom zu Paderborn für die Verkündigung des christlichen Glaubens durch Musik und Gesang. Mittelpunkt der Aktivität ist die vokalmusikalische Gestaltung der Liturgie, an der die Mädchenkantorei neben Domchor, Domkantorei und Schola Gregoriana seit 2008 beteiligt ist. Am 20. Oktober 2008 begannen für die Sängerinnen der neu gegründeten Mädchenkantorei die Proben. Am zweiten Adventssonntag 2008 erfolgte die erste Gottesdienstgestaltung im Kapitelsamt des Hohen Doms. Die Mitglieder der Mädchenkantorei proben in vier verschiedenen Altersgruppen, jeweils zwei Mal pro Woche. Die Leitung hat Domkantorin Gabriele Sichler-Karle inne.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 04. und 05. Oktober 2013.

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Marcell Attila Krokovay.

Marcell Attila Krokovay studierte zunächst Architektur in Budapest. Parallel dazu studierte er Gesang am Privatkonservatorium ETÜD und anschließend an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Danach übernahm er Solopartien in CD-Produktionen und bei Festivals. Im Rahmen einer Konzertreihe führte er Bach-Kantaten in Budapest auf. Er singt  regelmäßig in der Michaelerkirche in Wien bei festlichen Hochämtern und in Konzerten und Gottesdiensten. Er ist regelmäßiger Gast des Instituts für Kirchenmusik in Wien. Mehrere dieser Auftritte wurden für den Rundfunk aufgezeichnet. Zu Beginn seiner Studienzeit in Wien wurde er Mitglied des Arnold Schoenberg Chores und trat seit 2007 mehrmals unter der Leitung von Erwin Ortner und Jordi Casals als Solist auf. Er sang u. a.  im Wiener Musikverein in Leonard Bernsteins Chichester Psalms und übernahm die Rolle des Pilatus unter dem Dirigat von Christophe Rousset in J. S. Bachs Johannespassion in der Alten Oper Frankfurt.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. und 02. Oktober 2013.

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Lea Maria Kruse.

Lea Maria Kruse, geboren 1990, erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Rahmen des Lehramtsstudiums an der Universität Paderborn bei Kerstin Maria Wüller. Ihr Gesangsstudium wurde maßgeblich durch Prof. Heiner Eckels (HfM Detmold) und Prof. Stefanie Krahnenfeld (MuHo Mannheim) geprägt. Im Sommer 2013 schloss sie ihr Studium an der Universität Paderborn mit Bestnote ab. 2011 war sie an der Studiobühne Paderborn in der Musicalproduktion „Der kleine Horrorladen“ in der weiblichen Hauptrolle zu sehen. Als Solistin trat sie 2013 mit dem Hochschulorchester Paderborn unter der Leitung von Steffen Schiel auf. Lea Maria Kruse ist Sopranistin des A-cappella-Sextetts „voisix“. Ihr Repertoire umfasst sowohl Werke der klassischen Literatur als auch populäre Stücke aus dem Musical– und Popbereich sowie Werke der Neuen Musik.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 27./28. September und 04. Oktober 2013.

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Patrick Maria Kühn.

 

 

 

 

Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. Oktober 2013.

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Svetlana Kundish.

Svetlana Kundish, geboren in der Ukraine, aufgewachsen in Israel, ausgebildet in Wien, mit Wohnsitz in Berlin, singt ein weit gefasstes Repertoire, das ihre biographischen Stationen musikalisch vereint: Sie bringt das jiddische Liedrepertoire ihrer Vorfahren aus Osteuropa zusammen mit Songs ihrer Kindheit auf Ladino und Hebräisch. 2008 wurde Svetlana Kundish mit dem ersten Preis am internationalen Wettbewerb “Goldene Hanukkia” in Berlin ausgezeichnet.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 24. September 2013.

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Laksa.

Laksa ist eigentlich ein Suppengericht aus Südostasien. „Laksa“ nennt sich aber auch eine Bielefelder Band um den Pianisten Matthias Klause-Gauster. Die weiteren Bandmitglieder sind der Saxophonist Sebastian Büscher, der Bassist Manuel Bürgel und der Schlagzeuger Barny Bürger. ‘Laksa’ spielt modernen, groovenden Jazz mit weltmusikalischen Einflüssen. Hauptsächlich stehen Eigenkompositionen von Matthias Klause-Gauster auf dem Programm. Als Hausband des Bunker Ulmenwalls hat die Band aber ein sehr breites Spektrum an Musik zu bieten, von bekannten Krimithemen über Wayne Shorter bis hin zu Poparrangements mit Gastsängern. Das allerdings immer originell und modern im Jazzkontext arrangiert.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 26. September 2013.

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Landespolizeiorchester NRW.

Das LPO ist ein Berufsorchester mit 45 Mitgliedern. Etwa 80 Konzerte jährlich werden vom Gesamtorchester bzw. von der Big Band gespielt. Insgesamt die gleiche Anzahl von Auftritten werden zusätzlich vom Holzbläserquintett, Klarinettenensemble, Hornquartett, Blechbläsernonett, Harmonie-Ensemble und Jazz-Ensemble gespielt.
Die sinfonische Besetzung konzertiert mit einer breiten Palette von anspruchsvoller und populärer Klassik. Die Präsentation von Auftragswerken gehört auch zu den Grundpfeilern des Orchesters. Neben Konzertauftritten wird die Big Band des LPO zunehmend bei Musikprojekten in Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen eingesetzt. Das LPO wirkte häufig bei Europas größtem internationalen Krimifestival “Mord am Hellweg” mit. Im diesjährigen Festival am 28. September 2013.

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Sabine Laubach.

Sabine Laubach studierte Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und am Jordan College of Fine Arts in Indianapolis/ USA. Schon während ihrer Studienzeit wirkte die Wettbewerbsfinalistin und Preisträgerin an Hochschulproduktionen mit. Hinzu kamen Engagements bei den Schwetzinger Festspielen und der Düsseldorfer Operette, später vor allem an der Jungen Kammeroper Köln, wo sie u.a. die Hauptpartien in “Don Giovanni”, “Entführung aus dem Serail”, “Carmen”,  “Gasparone”, und “Der Vogelhändler”,  sang. Sabine Laubach singt als Solistin in Kirchen- und Kammermusikkonzerten im In- und Ausland und ist Gast bei Konzerten, Galas, Liederabenden sowie bei Kabarett- und Chanson-Veranstaltungen.
Im diesjährigen Festival am 28. September 2013.

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Scott Lawton.

Der Amerikaner studierte am Oberlin-Conservatory in Ohio Klavier und Dirigieren. Nach Engagements an den Stadttheatern Bielefeld und Trier kam er nach Wien, wo er am Theater an der Wien und im Raimund Theater „Phantom der Oper“, „Les Misérables“ und „42nd Street“ dirigierte. Im gleichen Zeitraum leitete er auch Aufführungen an der Wiener Kammeroper. Es folgte ein mehrjähriges Engagement ans Saarländische Staatstheater als Kapellmeister, wo er eine Vielzahl von Opern, Operetten und Musicals dirigierte. Seit zehn Jahren arbeitet Scott Lawton regelmäßig mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, acht Jahre davon als Chefdirigent. Seit 2004 ist Lawton musikalischer Leiter bei den Gandersheimer Domfestspielen. Für die Domfestspiele hat er auch Bühnenmusiken zu “Zauberer von Oz” und “Michel aus Lönneberga” komponiert. Seit 2005 arbeitet Lawton intensiv mit dem Landespolizeiorchester Nordrhein-Westfalen als dessen Dirigent. Das ‘LPO NRW’ spielt im Jahr etwa 140 Konzerte, ca. 40 davon in großer sinfonischer Besetzung. Zum Kernrepertoire gehören Transkriptionen von populären und anspruchsvollen Klassik. In den letzten Jahren gastierte Scott Lawton in Köln mit dem WDR Runkfunkorchester, dem Gürzenich Orchester und der Meininger Hofkapelle; weitere Höhepunkte bildeten Konzerte mit dem Saarländischen Staatstheater, dem Sinfonieorchester Wuppertal, dem Rundfunkorchester Pilsen und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder).
Im diesjährigen Festival am 28. September 2013.

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Philippe Lenoble.

Seit 1974 leitet Diakon Philippe Lenoble den Chor der Kathedrale von Le Mans. Zusammen mit der Benediktinerabtei St Pierre de Solesmes rief er 1980 den Chœur Grégorien du Mans ins Leben. Seit 15 Jahren leitet er Kurse zum Gregorianischen Choral am Centre Culturel de l’Ouest de Fontevrault.
Im diesjährigen Festival am 3., 4. und 5. Oktober 2013.

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Les Saxosythes.

Der Kölner Chor LES SAXOSYTHES singt sich seit 20 Jahren quer durch sein außergewöhnliches Repertoire vorwiegend mit Musik aus den letzten 100 Jahren. Das vielfältige Programm reicht von Wolkenstein und Weill über Gershwin und Gould bis Beatles und Barber. Auch Komponisten, die speziell für LES SAXOSYTHES Stücke geschrieben oder arrangiert haben, kommen zu Klang.
Die Leitung hat Dietmar Bonnen.

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Ulrich Lettermann.

Ulrich Lettermann (46) hat sich vor allem als Kopf des Quintessence Saxophone Quintet einen Namen gemacht. Seine „Rekompositionen“ berühmter und bekannter Werke von Bach, Mozart, Vivaldi und Beethoven begeistern Musikfreunde von Halle bis Seoul. Aber auch als Solist, Komponist und Pädagoge ist er nun seit mehr als zehn Jahren erfolgreich in Paderborn und wurde 2009 in die Leitung des Festivals berufen. „Das Festival Musica sacra Paderborn ist für mich ein wesentlicher Stützpfeiler des kulturellen Lebens dieser Stadt. Es motiviert so viele Menschen, auf höchstem Niveau gemeinsam Musik zu machen. Musik ist immer etwas Spirituelles, sie schafft gemeinsamen Geist. Was kann einer Stadt besseres passieren?“
Im diesjährigen Festivalprogramm am 23. September 2013.

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Assaf Levitin.

Nach dem Studium an der HMT Saarbrücken war der Bassist Assaf Levitin Mitglied des internationalen Opernstudios im Opernhaus Zürich. Danach wurde er im Jahre 2002 Ensemblemitglied des Theaters Dortmund. In den 3 Jahren seines Engagements verkörperte er unter anderem Figaro, Masetto, Don Alfonso, Colline, Baculus und Gremin. Assaf Levitin ist aufgrund seines absoluten Gehörs und seines großen Stimmumfangs ein gefragter Interpret vor allem im Bereich der zeitgenössischen Musik.  In Israel geboren, widmet er einen Teil seiner Arbeit der hebräischen und jüdischen Musik. Seit 2006 lebt Assaf Levitin in Berlin, arbeitet als freischaffender Sänger und Gesanglehrer, und erteilt Meisterkurse in – und außerhalb Deutschland.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 24. September 2013.

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Maraile Lichdi.

Die Sopranistin Maraile Lichdi wurde in Wehrda bei Marburg geboren und wuchs in Schwaigern bei Heilbronn auf. Sie erhielt zwölf Jahre lang Geigenunterricht, bevor sie ihr Talent für den Gesang entdeckte. Sie studierte Gesang sowie Musik-Kinästhesie. 1999 schloss Maraile Lichdi ihr Diplom in Würzburg mit Auszeichnung ab. Ihr Operndebüt gab sie 1998 am Staatstheater Stuttgart als Solistin in „Al gran sole carico d’amore“ von Luigi Nono. Von 2000 bis 2009 war Maraile Lichdi als festes Ensemblemitglied am Theater der Stadt Heidelberg engagiert, wo sie unter anderem die Donna Anna in „Don Giovanni“, die Gräfin in „Die Hochzeit des Figaro“ und „Berenice“ in Stauds gleichnamiger Oper sang. Gastengagements führen sie an die Opern Frankfurt, Düsseldorf-Duisburg, Kaiserslautern, Oldenburg und Hannover. Außerdem unterrichtet sie seit 2005 Gesang im Rahmen eines Lehrauftrags an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und seit 2012 auch an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 04. und 05. Oktober 2013.

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Maîtrise de la Cathédrale Saint Julien du Mans (Le Mans).

Die Existenz der Maitrise de la cathédrale Saint Julian du Mans ist seit dem 14. Jahrhundert belegt. Schon seit der Zeit Bischof Aldrichs im 9. Jahrhundert (er war es, der mit dem Paderborner Bischof die Übertragung der Liborius-Reliquien aushandelte) wurde allerdings an der Kathedrale von Le Mans der Gregorianische Choral gepflegt. Neben dem einstimmigen mittelalterlichen Choral singt der Chor der Manceller Kathedrale heute das gesamte Repertoire geistlicher Chormusik. Der Chor besteht aus etwa vierzig erwachsenen Sängerinnen und Sängern, hinzu kommen ein Chor für Jugendliche und einer für Kinder. Zu den Aufgaben der Chöre gehört neben der Veranstaltung von Chorkonzerten auch die Begleitung der Liturgie in der Kathedrale St. Julian.
Im diesjährigen Festival am 03., 04. und 05. Oktober 2013.

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Hans Jörg Mammel.

Der Tenor erhielt seinen ersten Gesangsunterricht in seiner Geburtsstadt bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben. Er ist vor allem als Konzert- und Liedsänger in Deutschland und dem benachbarten Ausland sehr bekannt, sang aber auch schon an mehreren Opernhäusern und ist Mitglied bei Cantus Cölln. Stilsicher singt er Werke aus Renaissance, Barock, Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Seine besondere Liebe gilt dem Lied. Als Gesangspädagoge arbeitete er zuletzt bei der Bach-Akademie in Antwerpen und bei der Carl-Friedrich-Zelter-Singakademie in Berlin.
Im diesjährigen Festival am 04. und 05. Oktober 2013.

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Nenad Marinković.

Nenad Marinković, in Novi Sad (Serbien) geborener Tenor, sammelte erste musikalische Erfahrungen als Instrumentalist. An der Musikschule Isidor Bajic erhielt er Gesangs- und Musiktheorieunterricht und studierte Gesang bei Radmila Bakočević und Nikola Mitic. Nach Auftritten als Instrumentalist am serbischen Nationaltheater debütierte er 2000 als junger Zigeuner in Rachmaninows „Aleko“. Aufgrund seines Stimmumfangs war er auch in Baritonpartien wie Baron Douphol („La traviata“), Fiorello (Rossini: „Il barbiere di Siviglia“) sowie Jimm (Gershwin: „Porgy and Bess“ unter Nikolaus Harnoncourt) zu hören. Als Konzertsänger ist er auf das italienische und russische Fach spezialisiert. Am Theater an der Wien singt Nenad Marinković seit 2006 solistisch, u. a. neben Placido Domingo und zuletzt in Verdis „Rigoletto“ im Rahmen der Wiener Festwochen 2011. Seit 2005 lebt er in Wien und ist Mitglied des Arnold Schoenberg Chores.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 02. Oktober 2013.

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Graciela Medina.

Graciela Medina ist in San Miguel de Tucumán, Argentinien, geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Gitarren- und Gesangsstudium an der Escuela de Música de la Universidad de Tucumán, das sie mit Auszeichnung beendete, folgte ein weiteres Studium in der Bundesrepublik Deutschland an der Musikhochschule Aachen. Danach gehörte sie viele Jahre zum Ensemble des Landestheater Detmold. Durch zahlreiche Konzerte, Fernsehauftritte und CD-Aufnahmen erlangte sie internationale Beachtung. Mit der südamerikanischen Harfe und dem Charango aus Bolivien stellt die vielseitige Künstlerin ihr instrumentatorisches Repertoire unter Beweis. Außerdem ist sie als Dozentin an der Städtischen Musikschule Paderborn tätig.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 21. September 2013.

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Motettenchor Paderborn.

Der Chor hat seit seiner Gründung im Jahre 1964 seinen festen Platz in der reich gegliederten Chorszene Paderborns. Sein Hauptarbeitsfeld sieht der Chor vor allem in der Pflege der a-cappella-Musik verschiedener Stilepochen. Die Bezeichnung “Motette” wurde dabei nicht als Auftrag verstanden, ausschließlich geistliche Werke zu musizieren. Diese Literatur in ihrer überreichen Fülle wird immer einen festen Platz im Repertoire des Chores behalten; daneben hat er es stets als dankbare Aufgabe angesehen, sich der weltlichen Chormusik zu widmen.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 29. September 2013.

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Jascha Nemtsov.

Geboren in Magadan (Russland). Klavierstudium am Leningrader Konservatorium (Konzertdiplom mit Auszeichnung). Seit 1992 in der Bundesrepublik Deutschland.  Neben dem klassisch-romantischen Klavierrepertoire mehrere Konzertprogramme mit Werken jüdischer und russischer Komponisten des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und bislang 26 CDs als Solist und mit Partnern David Geringas (Violoncello), Tabea Zimmermann (Viola), Kolja Blacher, Dmitry Sitkovetsky und Ingolf Turban (Violine), Chen Halevi (Klarinette) oder dem Vogler-Quartett. Seine CDs wurden mehrfach ausgezeichnet u.a. als „Audiophile Reference – The best of 2001“, „CHOC – Le monde de la musique“, „Klassik heute Empfehlung“, „Recording of the month“ (MusicWeb) oder „Disc of the Month“ (BBC Music Magazine). Die CD mit Sonaten für Violine und Klavier von Schostakowitsch und Weinberg (mit dem Geiger Kolja Blacher) erhielt 2007 den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Im Festivalprogramm am 24. September 2013.

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Ulrike Neth.

Ulrike Neth besitzt ein Diplom der Musikhochschule Köln (Studienschwerpunkt: Rhythmik) und studierte Percussion am Harbor Conservatory for the Performing Arts, NY. Ihr Stil ist geprägt durch zahlreiche Aufenthalte in New York, wo sie bei Legenden wie Buster Brown und modernen Stepptanz-Stars wie Roxane “Butterfly” lernte. Unterstützt werden ihre stepptänzerischen Fähigkeiten durch eine umfangreiche musikalische Ausbildung: Sie ist eine von internationalen Tänzern und Musikern geschätzte Künstlerin und wirkt durch ihre Vielseitigkeit bei unterschiedlichen Projekten mit. Dazu gehören Auftritte in Jazz-Clubs ebenso wie Bühnenperformances im Stile von STOMP sowie experimentelle Musik- und Tanzveranstaltungen. Die in Köln ansässige Tänzerin stand in den vergangenen Jahren im In- und Ausland auf der Bühne.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 06. Oktober 2013.

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Regine Neumüller.

Regine Neumüller, Sopran, stammt aus Kaiserslautern und studierte an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim bei Kammersängerin Erika Köth. Meisterkurse besuchte sie bei Sylvia Geszty und Charlotte Lehmann. Als Solistin hat sie fast alle großen Oratorien aus Barock, Klassik und Romantik aufgeführt. Daneben pflegt sie viele kleinere Genres, von den Gesängen der Hildegard von Bingen über das romantische Kunstlied bis zu zeitgenössischem Repertoire und bis zu Volks- und Kinderliedern. Darüber hinaus arbeitet sie als Vokalpädagogin. Lehraufträge hatte sie an der Universität Erlangen-Nürnberg (Kirchenmusik/ Erziehungswissenschaft) und an der Musikhochschule Detmold. Im Festival Musica sacra Paderborn 2013 singt sie Werke von Bach und Schütz in der Spirituellen Nacht und die Sopranpartien der Werke von Saad Thamir beim Klangkosmos Islam.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 21. September und 03. Oktober 2013.

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Nordwestdeutsche Philharmonie.

Mit jährlich rund 120 Konzerten in Ostwestfalen-Lippe nimmt die Nordwestdeutsche Philharmonie (NWD) mit Sitz in Herford ihre Verantwortung als eins von drei NRW-Landesorchestern ernst, profiliert sich aber auch weltweit als kultureller Botschafter der Region, in der sie seit mehr als sechs Jahrzehnten zu Hause ist. 1950 als Städtebundorchester mit dem Auftrag gegründet, die Musiklandschaft fernab der Metropolen zum Blühen zu bringen, spielen die 78 Musikerinnen und Musiker heute nicht nur in den Konzertsälen zwischen Minden und Paderborn, Gütersloh und Detmold, sondern treten darüber hinaus bei Gastspielreisen in berühmten Häusern wie dem Concertgebouw in Amsterdam, der Zürcher Tonhalle und dem Großen Festspielhaus in Salzburg auf. Neben Dänemark, Österreich, Holland, Italien, Frankreich und Spanien sorgte das Orchester auch in Japan und den USA schon für ausverkaufte Konzertsäle.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 04. Oktober 2013.

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Tomasz Adam Nowak.

Tomasz Adam Nowak wurde 1962 in Warschau geboren. Zunächst studierte er an der Frédéric-Chopin-Hochschule seiner Heimatstadt, danach bei Franz Lehrndorfer in München, Marie-Claire Alain in Paris und Ewald Kooiman in Amsterdam. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Orgelwettbewerbe, u. a. Sieger im Haarlemer Improvisationswettbewerb. Konzerte, Rundfunk- und Tonträgeraufnahmen führen ihn nach Europa und Übersee. Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit sind das Orgelwerk J. S. Bachs, die Werke Max Regers, die Musik der Orgelbewegung und der Avantgarde sowie die Kunst der Improvisation. Nowak ist Professor für Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Musik Detmold und 1. Organist der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti in Münster. Die Leitung von Meisterkursen in Europa und den USA, die Tätigkeit als Juror bei internationalen Wettbewerben und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Sinfonieorchestern im In- und Ausland sowie die Künstlerische Leitung des Internationalen Orgelfestivals Westfalen-Lippe runden sein Wirken ab.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 02. Oktober 2013.

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Olaf Kordes Trio.

Olaf Kordes studierte von 1989 – 1992 Klavier bei Martin Hansen (UNI Bielefeld, UNI Osnabrück) und von 1992 – 1995 bei Jochen Kilian (UNI Dortmund, FWH Essen) sowie das Fach „Jazz Arrangement“ an der UNI Dortmund. Neben seiner regen Konzerttätigkeit – allein die Easter Suite präsentierte er bisher in über 50 Konzerten im In- und Ausland – schrieb er für unterschiedlichste (Jazz)Ensembles, wie beispielsweise die Uni-Big-Band Bielefeld oder das Saxophon-Quartett “Forty Fingers” und war viele Jahre als musikalischer Leiter und Begleiter unterschiedlichster Konzert- und Bühnenprojekte tätig. Seit 2005 liegt der Schwerpunkt seines Schaffens – gemeinsam mit dem Bassisten Wolfgang Tetzlaff und dem Schlagzeuger Karl Godejohann – im Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann.
Wolfgang Tetzlaff darf mit Recht als Urgestein der Bielefelder Jazzszene bezeichnet werden. Er ist Gründungsmitglied der mehr als 25 Jahre alten Universitäts-Big-Band, war lange Jahre Bassist der Band „Quinteto Java“ um die Sängerin und heutige Gesangsprofessorin Maria de Fatima und Begleiter zahlloser musikalischer Projekte.
Karl Godejohann arbeitet seit 1980 als freiberuflicher Musiker und Schlagzeuglehrer. Seitdem u.a. mit den Jazzbands „Alte Leidenschaften“ und „Die Konferenz“ in Deutschland und dem europäischen Ausland erfolgreich (z.B. „Berliner Jazztage“, „Leverkusener Jazztage“, „Int. Jazzfestival Kopenhagen“, „Jazz a Mulhouse“, „Int. Jazzfestival Münster“, Preisträger des „Stadtmusik“- Wettbewerbs des WDR/ Köln, 1. Preisträger „Westfalen-Jazz“, verschiedene CD- Veröffentlichungen). Tanztheater- und Schauspielmusik u.a. für das Theaterlabor/ Bielefeld. Seit 2006 Mitglied im Trio „Kordes-Tetzlaff-Godejohann“. Darüberhinaus auch als freiberuflicher Toningenieur tätig.

Im diesjährigen Festivalprogramm am 21. September 2013.

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Erwin Ortner.

Erwin Ortner, in Wien geboren, war Mitglied der Wiener Sängerknaben, studierte später an der Wiener Musikhochschule. Seit 1980 lehrt Erwin Ortner als ordentlicher Professor für Chorleitung und chorische Stimmbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, in den Jahren 1996 bis 2002 war er Rektor dieser Universität. Erwin Ortner ist Gründer und künstlerischer Leiter des Arnold Schoenberg Chores. Von 1983 bis zu seiner Auflösung 1995 war er auch künstlerischer Leiter des ORF-Chores. Zahlreiche Einspielungen und Preise dokumentieren eine enge, bereits über Jahrzehnte dauernde Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus Wien. Als Dirigent führten ihn Projekte gemeinsam mit Maurizio Pollini nach New York, Paris, Tokyo, Rom und Salzburg. Regelmäßige Einladungen von Orchestern, Opernhäusern und Konzertveranstaltern dokumentieren seine zahlreichen Engagements als Gastdirigent und seine vielseitige Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Dirigent und Chorleiter ist Erwin Ortner auch bei renommierten Kursen für Chor- und Orchesterleitung weltweit gefragter Dozent. Im Jahr 2010 hat er die Leitung der seit dem Jahr 1498 bestehenden Wiener Hofmusikkapelle übernommen.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. und 02. Oktober 2013.

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Jörg Partzsch.

Geboren 1964 in Friedrichshafen, Studium Fagott und Blockflöte in Nürnberg und Detmold; Unterrichtstätigkeit in den Fächern Blockflöte, Fagott, Kammermusik und Theorie/Komposition an der Städtischen Musikschule Paderborn sowie als Dozent an der Universität Paderborn; Gastdozent an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen, freiberufliche Tätigkeit als Komponist, Musiker und Pädagoge; Auszeichnungen für seine Kompositionen beim internationalen Wettbewerb für Computer- und Synthesizermusik in Braunschweig, beim internationalen Compania Wettbewerb der Stadt Münster und vom Landesmusikrat NRW; intensive Beschäftigung mit der Vermittlung von Neuer Musik. Konzeption von interdisziplinären, künstlerisch-pädagogischen Projekten, in denen Musik, Tanz, Theater, Bildende Kunst, Neuen Medien ein musiktheatralisches Gesamtkonzept bilden; Projektarbeit mit unterschiedlichen Alters-, Zielgruppen und Generationen, Zusammenführung von Profis und Laien; zahlreiche Aufführungen und Präsentationen.
Im diesjährigen Festival am 21. September 2013.

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Jan-Peter Pflug.

1968 in Eutin geboren und aufgewachsen, begann Jan-Peter Pflug nach dem Abitur eine Schauspielausbildung in Kiel und Hamburg, während er gleichzeitig eine private, umfangreiche musikalische Ausbildung (Akkordeon, Klavier, Theorie, Gehörbildung) durchlief. Schon bald entschied er sich für ein Leben als freischaffender Komponist und arbeitete von 1990 an für mehrere Jahre in dem Hamburger Studio des englischen Komponisten John Groves. Hier perfektionierte Pflug sich in den Bereichen Tontechnik, Musikschnitt, Sounddesign, Arrangement und Komposition. 1997 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. Seit mehr als fünfzehn Jahren komponiert Jan-Peter Pflug nun in seinem Hamburger Studio für die unterschiedlichsten Genres im Bereich Hörspiel, Hörbuch, Theater, Werbung und Dokumentarfilm.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 25. September 2013.

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Sebastian Pilgrim.

Sebastian Pilgrim absolvierte seine künstlerische und musikpädagogische Ausbildung an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Sabine Ritterbusch, die er im Sommer 2010 „mit Auszeichnung“ abschloss.
Seit seiner Jugend betätigt er sich darüber hinaus als Dirigent und Komponist. So errang er unter anderem einen 1., 2. und 3. Preis beim Wettbewerb „Jugend komponiert 2005“. Von 2004 bis 2009 war er als Kirchenmusiker tätig (C-Examen 2007).
Von 2009 bis 2013 gehörte er dem Ensemble des Theaters Erfurt an. Neben seinem Debüt in Le nozze di Figaro war er hier bereits u. a. mit der Hauptrolle Dag-Ngans-Kagh in der UA Das Waisenkind, Claudius (Agrippina), als Herr Reich und Sir John Falstaff in Nicolais Lustigen Weibern von Windsor zu hören. Zur Spielzeit 2013/2014 wechselt Pilgrim ans Nationaltheater Mannheim. 2010 war er Finalist beim Bundeswettbewerb Gesang und wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
Gastverträge führten ihn an das Deutsche Nationaltheater Weimar und wiederholt an die Theater in Detmold und Bielefeld. 2009 stand er als „Sir John Falstaff“ (Die lustigen Weiber von Windsor) auf der Schlossbühne der internationalen jungen Oper Schloss Weikersheim.
Im diesjährigen Festival am 04. und 05. Oktober 2013.

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Guy Putz.

 

 

 

 

 

 

 

Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. Oktober 2013.

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Hanna Rabe.

Hanna Rabe begann ihre künstlerische Ausbildung als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Detmold. Nach dem Abitur nahm sie dort ihr Studium auf, welches sie 2012 mit einem künstlerischen Diplom abschloss. Momentan bereitet sie sich auf ihr Konzertexamen vor. Sie ist mehrfache Preisträgerin in nationalen und internationalen Wettbewerben. Stipendien ermöglichten ihr die Teilnahme am „Aspen Music Festival and School“ in Colorado (USA) und ein Auslandsstudium an der „Guildhall School of music and drama“ in London. Im Sommer 2011 war sie Soloharfenistin der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals mit der sie u.a. auf den Salzburger Festspielen konzertierte. Das Studienjahr 2013/14 wird Hanna Rabe in Paris verbringen, wo sie die Möglichkeit hat, von der renommierten Harfenistin Isabelle Perrin unterrichtet zu werden.
Im diesjährigen Festival am 21. September 2013.

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Bettina Ranch.

Die aus Berlin stammende Mezzosopranistin Bettina Ranch studierte zunächst Violine, bevor sie zum Gesang wechselte. Sie machte sich zunächst im Konzertgeschäft einen Namen – nach ersten Engagements bei professionellen Vokalensembles übernahm sie zahlreiche solistische Konzertverpflichtungen und beeindruckt nun auch auf der Opernbühne mit ihrer Souveränität und Ausdrucksstärke Publikum und Presse.
2007 debütierte sie am Grand Theatre Luxembourg und an der Berliner Staatsoper mit einer Produktion der Oper „Medea“ von Pascal Dusapin in einer Inszenierung von Sasha Waltz.
2012-14 ist die Altistin als Bradamante in Händels „Alcina“ im Rahmen der Händelfestspiele an das Opernhaus Halle, als Flosshilde in Wagners „Der Ring des Nibelungen“ unter der Leitung von Hartmut Haenchen an die Nederlandse Opera Amsterdam und als Schwertleite in der „Walküre“ an die Staatsoper Hamburg engagiert.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Eva Reicher-Kutrowatz.

 

 

 

 

 

 

Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. Oktober 2013.

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Dirk Rellecke.

Dirk Rellecke ist eigentlich Theologe. Die Wege des Lebens führten ihn jedoch über die Umwege der Pädagogik und des Journalismus zu Kunst, Kultur und Medien. Neben den klassischen Aufgaben seiner Paderborner Medienagentur, die vorwiegend im Bereich Print und PR zu finden sind, ist Dirk Rellecke regelmäßiger Grenzgänger in der Kulturlandschaft. Für den Gestalter, der sich gerne als „Schweizer Taschenmesser der Kommunikation“ bezeichnet, hört der Transfer von Botschaften nicht beim gedruckten Wort auf. Vielmehr sucht er immer neue Wege, um Botschaften zwischen Sendern und Empfängern zu transportieren. Die Bühnenanimation zu „Wittgensteins Welten“ am 23.09. ist sein visuelles Statement.

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Thomas Rimpel.

Thomas Rimpel wurde 1962 in Lemgo geboren und erhielt dort Klavier-, Orgel- und Trompetenunterricht. Er studierte an der Nordwestdeutschen Hochschule für Musik in Detmold Schulmusik. Sein Lehrer am Hauptinstrument Orgel war Prof. Eberhard Popp, das Schwerpunktfach Chorleitung belegte er bei Prof. Alexander Wagner. Seit 1993 unterrichtet er als Studienrat für Musik und Geschichte am Evangelisch Stiftischen Gymnasium in Gütersloh. Kirchenmusikalisch wirkt er in verschiedenen Vokalensembles der Region mit. Außerdem ist er als Organist tätig.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 06. Oktober 2013.

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Christiane Schmidt.

Die Mezzosopranistin studierte an der Hochschule in Detmold zunächst Schulmusik und Blockflöte, um dann eine Gesangausbildung mit Schwerpunkt Konzertfach bei Prof. Heiner Eckels anzuschließen. Heute wirkt sie als Konzertsängerin mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Pflege des Liedgesangs und der geistlichen Kammermusik, als Gesangspädagogin und Chorleiterin. Christiane Schmidt bekleidet seit 2000 einen Lehrauftrag für Kinderstimmbildung an der Detmolder Musikhochschule und seit 2012 einen zusätzlichen gesangspädagogischen Lehrauftrag an der Universität Bielefeld.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Marc Schnittger.

Marc Schnittger, Jahrgang 1966, ist Schauspieler, Puppenspieler und Figurenbildner.
Seit 1988 entwickelt Marc Schnittger seinen charakteristischen Stil des visuellen Theaters. In seinen Inszenierungen kombiniert er Schauspiel und Figurentheater mit Handpuppen und lebensgroßen Figuren. Schnittgers Spiel changiert elegant zwischen szenischer Miniatur und kraftvoller Dramatik: Sinnlich, lebendig, mal grotesk, mal fantastisch auf einer feinen Linie zwischen Tiefe und Humor. Im Repertoire sind überwiegend Solo-Inszenierungen, die für große und kleine Bühnen konzipiert sind. Für jede Produktion stellt Schnittger ein spezifisches künstlerisches und technisches Team zusammen.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 25. September 2013.

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Cornelia Schönwald.

Cornelia Schönwald ist ausgebildete Schauspielerin und Sängerin. Sie studierte an der deutschen Schauspieler- und Medienakademie in Berlin und der Akademie der Künste in Ulm. Sie ist seit Ende der neunziger Jahren ständig an deutschen Theatern, darunter am Hessischen Landestheater Marburg, Theater Nürnberg, Staatstheater Cottbus, Landestheater Mecklenburg-Vorpommern und viele Jahre als Gast an den Westfälischen Kammerspielen in Paderborn tätig. Zuletzt war sie in Paderborn am neuen Theater in Brechts Dreigroschenoper zu sehen und zu hören. Sie bespricht Hörbücher und hat mehrere Soloprogramme erfolgreich auf die Bühne gebracht, darunter die „Sphärische Tangoerzählung: Ein Stück Himmel“.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 02. Oktober 2013.

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Robert Sellier.

Der Tenor begann seine Ausbildung an der Bayerischen Singakademie, dann folgte von 2000 bis 2005 ein Studium an der Hochschule für Musik Augsburg, wo er sich besonders mit den Fächern Lied und Oratorium beschäftigte. Ab 2003 sang er beim Freien Landestheater Bayern, hinzu kamen in den folgenden Jahren Auftritte an den Theatern in Klagenfurt, Bielefeld und Kaiserslautern, außerdem bei den Salzburger und den Ludwigsburger Festspielen. Nach einer Saison in Augsburg hatte Sellier von 2007 bis 2012 ein Festengagement am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Seit 2012 ist er freischaffend tätig und widmet sich wieder in erster Linie dem Konzertgesang. Dabei hat er ein besonderes Interesse für die Historische Aufführungspraxis und arbeitet häufig mit Originalklangensembles zusammen.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Adnan Shanan.

Adnan Shanan wurde 1965 in Dikar (Irak) geboren. Er ist Mitglied in der Vereinigung irakischer Musiker und studierte Nai am Institut für Musik in Bagdad. Danach studierte er zwei Jahre an der Akademie der schönen Künste, wo er später auch Unterricht gab. Er war Solist des Bagdader Fernsehorchesters und hat fast alle bekannten Musiker und Sänger des mittleren Ostens begleitet. Adnan Shanan ist ein Virtuose auf der Nai und wird besonders geschätzt wegen seiner gefühlvollen, fast romantischen Improvisationen.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 03. Oktober 2013.

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Kanako Shimada.

Kanako Shimada wurde in Osaka, Japan geboren. Sie studierte Sologesang an der Musikhochschule Kobe, Japan, und am Konservatorium in Wiener Neustadt und besuchte mehrere Meisterkurse u. a. bei Grace Bumbry und Charles Spencer. Außerdem bildete sie sich bei Rotraud Hansmann weiter. Seit 2005 ist sie Mitglied des Arnold Schoenberg Chores und wirkt bei zahlreichen Konzerten und Opernproduktionen in Europa und Asien mit. Daneben tritt sie regelmäßig als Solistin auf. Ihr Repertoire reicht dabei von Alter Musik bis hin zu zeitgenössischer Musik mit zahlreichen Uraufführungen.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. und 02. Oktober 2013.

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Singgemeinschaft Salzkotten.

Im Jahr 1974 gründete der damalige Detmolder Musikstudent Wolfgang Hochstein aus Salzkotten den Gemischten Chor Singgemeinschaft Salzkotten. Er stellte sich und dem Chor die Aufgabe, anspruchsvolle Chorliteratur aus allen musikalischen Epochen und Stilrichtungen zur Aufführung zu bringen. Dieser Aufgabe ist der Chor bis heute treu geblieben. Nach Friedhelm Siebert und Thomas Keikutt liegt die musikalische Leitung in der Verantwortung von Thomas Rimpel. Im Oktober 2009 gelang der Singgemeinschaft Salzkotten beim Festival Musica sacra Paderborn ein einmaliges Musikereignis in der Aufführung der Messe „The Armed Man“ von Karl Jenkins, die durch eine dramatische Lichtinszenierung verstärkt wurde. Auch 2011 nahm der Chor mit “Bach an den Quellen der Heder” in der Mutterhauskirche in Salzkotten am Festival teil. In diesem Jahr trägt die Singgemeinschaft Duke Elleingtons „A Sacred Concert“ als Landpartie bei.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 06. Oktober 2013.

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Marina Spielmann.

Die 1976 in Lisakowsk, Kasachstan geborene Sopranistin Marina Spielmann studierte von 1990 bis 1994 Musiktheorie in ihrem Heimatland, von 1995 bis 2000 Gesang am „Hermann-Zilcher-Konservatorium” in Würzburg, danach Operngesang an der „Hochschule für Musik und Theater” in München. Im Jahr 1998 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und erhielt 2002 das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins. Sie war Mitglied der „Bayerischen Theaterakademie, August Everding” im Studiengang „Musiktheater”. Seit Februar 2003 ist sie Mitglied der Organisation „Iive-Music-Now / Yehudi Menuhin”, in deren Konzertreihen sie regelmäßig auftritt. Mit der „Lautten Compagney Berlin” sang Marina Spielmann u. a. bei den Festwochen Hannover-Herrenhausen, in Winterthur, Schwetzingen und in Potsdam. Zusätzlich zu den Opernrollen singt sie regelmäßig Konzerte mit geistlichem Repertoire und gibt regelmäßig Liederabende.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. und 02. Oktober 2013.

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Wolfgang Stute.

Er sagt von sich, er sei „als Komponist, Produzent, Gitarrist und Perkussionist […] in seiner Heimatstadt Hannover eine “Institution” und auch darüber hinaus […] sehr eng mit dem Ruhrgebiet, seiner Herkunft verbunden“. Für verschiedene Musicals und Theater übernahm Wolfgang Stute die musikalische Leitung. Unter anderen Projekten übernahm er die musikalische Leitung des von Heinz Rudolf Kunze geschriebenen Musicals der Inszenierung von Shakespeares “Ein Sommernachtstraum” in den Herrenhäuser-Gärten Hannover. Ebenfalls ist Wolfgang Stute mit dem Comedian, Musiker und Kabarettisten Matthias Brodowy in musikalischer Begleitung auf Tournee.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 06. Oktober 2013.

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Saad Thamir.

Der in Bagdad (Irak) geborene Musiker und Komponist unterrichtete nach seinem Studium in Bagdad  zunächst zwei Jahre am dortigen  Institut der schönen Künste und gründet 2002, nach seiner Flucht aus dem Irak, die Gruppe Lagash, um seine Idee der Verbindung arabischer und westlicher Musik auf klassischer Ebene zu verwirklichen. In Deutschland entdeckte und begeisterte sich Saad Thamir schließlich für den Jazz, der ihn in seiner weiteren musikalischen Entwicklung stark beeinflusste. Das Typische an Saads Kompositionen ist es, westliche und irakische Elemente in ein musikalisches Gefüge zu bringen, in dem keine Richtung dominiert und dabei etwas Neuartiges entsteht. Saad will mit seiner Musik den Menschen nahe sein, indem er versucht musikalische Komplexität nicht vordergründig hörbar zu machen, sondern sie in der Tiefenstruktur erklingen zu lassen. Dadurch wirkt seine Musik einfach und dennoch tief und ist damit leicht zugänglich.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 3. Oktober 2013.

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The Choir of Worcester College, Oxford.

Worcester College, ein College der Universität Oxfords, wurde im Jahre 1714 gegründet, aber seine Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ursprünglich hieß Worcester College, Gloucester College und wurde 1283 von der Benediktiner-Abtei St. Peter in Gloucester als Ort des Studiums für 13 Mönche gegründet.  Der gemischte Chor, einer der erfolgreichsten gemischten Chöre Oxfords, singt eine breite Vielfalt an Musik, von mittelalterlicher Englischer Polyphonie bis hin zu zeitgenössischen Komponisten, die mit dem College verbunden sind. Neben regelmäßigen CD Aufnahmen, tritt der Chor regelmäßig in und außerhalb von Oxford auf, geht auf Tournee, letztens nach Südfrankreich, und singt oft Gottesdienste in Kathedralen innerhalb Englands. Die neuste Aufnahme des Chores beinhaltet zeitgenössische Weihnachtslieder, „ This Christmas Night“ und hat international dafür Anerkennung erhalten, unter anderem von der BBC Music Magazine als „Christmas Choice 2012“ und 5 Sterne von der Daily Telegraph.
Im diesjährigen Festivalprogramm bei der Spirituellen Nacht am 21. September 2013.

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The Royal Squeeze Box.

Eine ziemlich verrückte Idee ist es in der Tat, die die beiden Musiker Aaron Perry und Roman D. Metzner dennoch konsequent verwirklichen: Queen auf der Quetsche mit Gesang. Eine Verbindung von Stadion-Rock und Straßenmusik, Größenwahn und Comedy – was sich total absurd anhört, klingt genial und lässt das Publikum unweigerlich zu freiwilligen Mitspielern werden. Roman D. Metzner schafft es, die Queen-Songs auf einem Akkordeon so zu spielen, dass die Songs funktionieren. Das allein ist eine Sensation. Dazu Aaron Perry – seine Stimme klingt so original nach Freddie, dass man weinen könnte.
Im diesjährigen Festival am 21. September 2013.

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Wolfgang Tiemann.

Wolfgang Tiemann, studierte die Fächer Schulmusik, Gesangspädagogik, Operngesang sowie Chor-und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.Seine Lehrer waren Prof.Gerhard Faulstich und Prof. Wolfram Wehnert. Später setzte Tiemann seine Ausbildung bei Prof. Helmut Kretschmar und in Meisterkursen u.a bei Prof.Aldo Baldin fort. Seine langjährige Konzerttätigkeit führte Wolfgang Tiemann über die Grenzen Deutschlands hinaus nach Frankreich, Russland, in die Schweiz und die Niederlande. Neben den Repertoirestücken aus Barock, Klassik und Romantik war der Tenor auch in Uraufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten wie Giselher Klebe, Charlotte Seither und Georg Hajdu zu hören. Nach einer mehrjährigen Aufgabe als künstlerischer Mitarbeiter an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ist Wolfgang Tiemann seit 1995 als Lehrkraft für Gesang an der Musikhochschule Detmold tätig.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Carine Tinney.

Die Schottin Carine Tinney begann ihre musikalische Ausbildung in Glasgow und setzte sie in Edinburgh fort, wo sie Gesang studierte. Neben ihrer Arbeit als Solistin ist Carine Tinney leidenschaftliche Ensemblesängerin. Mit Chören reiste sie zum Beispiel nach Kanada, Malta, England und Japan. Im Sommer 2012 nahm sie an der Chor-Akademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals teil. Zurzeit studiert Carine Tinney im Master-Studiengang Lied (Gesang) an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Gerhild Romberger und Prof. Manuel Lange.
Im diesjährigen Festival am 21. September 2013.

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trio sonar.

Das trio sonar, Streichtrio für aktuelle Musik, bringt Strömungen neuester Musik mit all ihren Experimenten zum Klingen. Die Repertoireauswahl des Trios konzentriert sich vor allem auf die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Die unmittelbare Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten ist dem Streichtrio von großer Bedeutung. Dadurch ergeben sich viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Kunstformen wie Tanz, Theater, Darstellende Kunst und neuen Medien. Die Musiker des trio sonar sind: Lisa Lammel, Violine; Nora Rennau, Viola; Daniel Sorour, Violoncello.

Im diesjährigen Festivalprogramm am 25. September 2013.

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Van Canto.

Van Canto machen Metal- A-Capella. Melodische Metal-Songs für 5 Sänger und einen Drummer. Alle Instrumente, die in normalen Metalbands gespielt werden, werden gesungen. Bass, Gitarren, Solos, Keyboardflächen. Dazu kommen zwei echte Leadsänger, einmal männlich, einmal weiblich. Nur die Drums haben Van Canto gelassen, wie sie sind. Das erste selbst produzierte Album „A Storm to Come“ haben Van Canto im Dezember 2006 über ihr eigenes Label veröffentlicht. Festivalgigs, euphorische Reaktionen, Plattendeal bei Sony BMG, Gigs mit Nightwish, Rage und anderen. Im Sommer 2008 eine Brasilientour und das Wacken Open Air. Van Canto sind jetzt zweieinhalb Jahre alt, und haben zwei Veröffentlichungen und 60 Gigs hinter sich. Der Veröffentlichung des bislang letzten Albums „Van Cantod“ folgt eine Europatour auf der Van Canto von Oktober 2011 bis Januar 2012 in 7 Ländern Tausende alte und neue Van Canto Fans begrüßen dürfen. Danach nehmen Van Canto die erste kleine Pause der Bandgeschichte, um sich musikalischen Nebenprojekten zu widmen und Luft zu holen. 2013 kommen Van Canto auf die Festivalbühnen zurück und arbeiten gleichzeitig am fünften Album, das für Ende 2013 geplant ist.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 27. September 2013.

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Merijn van Driesten.

Seit November 2011 ist Merijn van Driesten Dirigent des Collegium Musicum Paderborn. Er wurde geboren in Rotterdam und ist aufgewachsen in den Niederlanden. Zunächst studierte er Klavier in Utrecht und Amsterdam. Nach seinem künstlerischen Diplom war er tätig als Pianist, Liedbegleiter und Dozent. Er unterrichtete einige Jahre am privaten Konservatorium “Musikseminar Hamburg”, bevor er sich für das Studium Orchesterdirigieren bei Prof. Christof Prick an der Hamburger Musikhochschule entschied. Nach dem Diplomabschluss in 2007 arbeitete er in Bielefeld; dann als Kapellmeister und Solo-Repetitor am Landestheater Schleswig-Holstein in Flensburg. Seit September 2011 ist er als Solo-Repetitor mit Dirigierverpflichtung wieder am Theater Bielefeld engagiert. Merijn van Driesten dirigierte mit großem Erfolg verschiedenste Bühnenwerke. Seit November 2011 ist er Dirigent des Collegium Musicum Paderborn.
Im diesjährigen Festival am 29. September 2013.

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Ulrike Wahren.

Mit ihrem vielfältigen Repertoire, das Jazz, Pop, Chanson und Musical umfasst, hat sich Ulrike Wahren einen Namen gemacht. Zunächst studierte sie klassischen Gesang an der Musikhochschule Mannheim-Heidelberg, dann an der Musikhochschule Detmold. Am dortigen Landestheater übernahm sie zahlreiche Musicalhauptrollen u.a. in West Side Story, Evita und Les Misérables und konnte als Edith Piaf große Erfolge verbuchen. 2007/08 war sie als Mrs. Walker am Stadttheater Bremerhaven in der Rockoper “Tommy” von The Who auf der Bühne. Neben ihrer Theatertätigkeit tourt sie mit konzertanten Soloprogrammen, in denen ihre  stilsichere Vielfältigkeit und musikalische Authentizität zum Ausdruck kommen: Jazz, Chanson, Pop und Gospel prägen u.a. jeweils abendfüllende Konzertprogramme. Überdies ist Ulrike Wahren als Vocalcoach mit Workshops für Solisten und Chöre tätig und hat seit 2002 einen Lehrauftrag im Fach Popularmusik-Gesang an der Musikhochschule Detmold inne. Sie führte den Vorsitz als Jurorin des Wettbewerbes “Jugend musiziert” auf Regionalebene im Fachbereich Popgesang und gibt Workshops in Deutschland und der Schweiz.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 06. Oktober 2013.

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Monika Walerowicz.

Monika Walerowicz wurde in Polen geboren. Sie schloss 1997 ihr Gesangsstudium in ihrer Heimatstadt Bromberg mit Auszeichnung ab. 2003 wurde sie Finalistin beim Münchner ARD-Wettbewerb und gewann diverse Stipendien. 1999 gab Monika Walerowicz ihr Operndebüt an der Staatsoper Lodz als Dame der Lady Macbeth in Verdis “Macbeth”. Sie trat in der Folge an den Opernhäusern von Stettin, Bromberg und Porto auf. Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke von Bach, Händel, Pergolesi, Mozart und Verdi. Im Herbst 2003 sang Monika Walerowicz Carmen und Eboli in “Don Carlo” am Landestheater Linz. Von 2004 bis 2009 gehörte sie dem Ensemble des Staatstheaters Kassel an. Seit 2009 ist sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover. Sie gastierte in Trier, Kiel, Lübeck, Wiesbaden und Nürnberg, vor allem in ihren Paraderollen Carmen und Eboli.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 04. Oktober 2013.

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Carmen Wiederstein.

 

 

 

 

 

 

Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. Oktober 2013.

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Hannelore Wieland.

Geboren und aufgewachsen in Paderborn, kehrte nach dem Studium der Instrumentalpädagogik in Kassel als Dozentin an die Städtische Musikschule Paderborn zurück. Konzertreisen mit der Folkloregruppe „Hupfertsvogel“ führten sie nach Ungarn und Finnland. Weiterhin ist sie bekannt als Mitglied des „Paderborner Gitarrenensemble“, das u.a. auch in London gastierte, sowie als Gitarristin in dem Projekt „Ein stilles Land schweigt seine Lieder“, eine musikalisch – literarische Reise durch Westfalen.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 21. September 2013.

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Eckhard Wiemann.

Eckhard Wiemann, geboren 1960 in Detmold, studierte in Hannover, Paris und Köln. 1987 legte er an der Musikhochschule Köln das Konzertexamen ab, von 1989 bis 2000 war er Lehrer an der Städtischen Musikschule Paderborn. Seit 2000 unterrichtet er als Künstlerischer Mitarbeiter Klavier und Schulpraktisches Klavierspiel an der Universität Paderborn.
Daneben tritt Wiemann als Solist und Begleiter, zunehmend mit Schwerpunkt Liedbegleitung in den Bereichen Chanson, Jazz und Pop auf, arbeitet regelmäßig mit dem Hochschulorchester Paderborn zusammen und ist als Arrangeur und Komponist aktiv.

Im diesjährigen Festivalprogramm am 27./28. September und 04. Oktober 2013.

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Marianne Wiemann.

Marianne Wiemann studierte bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover sowie bei Dominique Merlet in Paris und David Levine in Düsseldorf. Sie war Teilnehmerin der 27. und 29. Bundesauswahhl “Konzerte junger Künstler/ Podium junger Solisten” und legte 1987 das Konzertexamen ab. Solistische und kammermusikalische Tätigkeit führten sie ins In- uns Ausland; ferner war sie zu Gast bei verschiedenen Rundfunk- und Fernsehanstalten. Ihr breit gefächertes Repertoire sowohl im Bereich Lied als auch Kammermusik macht sie zu einer gefragten Begleiterin.
Seit 1989 unterrichtet Marianne Wiemann an der Städtischen Musikschule Paderborn, seit dem SS 2007 ist sie außerdem Lehrbeauftragte für Korrepetition und Kammermusik an der Uni Paderborn.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. Oktober 2013.

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Wolfram Wittekind.

Bevor Wolfram Wittekind die Sängerlaufbahn einschlug, absolvierte er in Düsseldorf ein Studium der evangelischen Kirchenmusik. Er studierte nach seinem Staatsexamen 1992 am selben Institut Gesang. Im Sommer 1994 gewann er den Orpheuspreis für Nachwuchssänger als „Don José“ in Carmen bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld. Es folgten Gastengagements im italienischen Fach an verschiedenen Opernhäusern. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit mit dem Schwerpunkt im romantischen und modernen Repertoire führte ihn an viele zentrale Stätten des Konzertlebens.
Im diesjährigen Festival am 28. September 2013.

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Lars Wolfram.

Lars Wolfram (Programmheftredaktion) wurde 1989 in Paderborn geboren. Er studiert seit 2008 Germanistik, Musik- und Geschichtswissenschaft an der Universität Paderborn, schon seit 2009 ist er dort Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte tätig. Ein Praktikum beim Paderborner Kulturamt brachte im Sommer 2009 die erste Mitarbeit bei der Organisation und den Programmheften des Festivals Musica sacra Paderborn. Seitdem war er nicht nur bei den folgenden Auflagen des Festivals wieder mit dabei, sondern schreibt regelmäßig Einführungstexte für die Programhefte der Kammerkonzertreihe des Kulturamtes Paderborn und der Chorkonzerte in der Symphoniekonzertreihe. Ebenfalls seit 2009 schreibt er Programmhefttexte für die Philharmonische Gesellschaft Paderborn und in diesem Jahr auch für das  Bachfest  2013 in Detmold. Darüber hinaus gestaltet er seit vier Saisons die Einführungsvorträge für die Kammerkonzertreihe des Kulturamtes.
Die musikalische Praxis pflegt er nach sieben Jahren als Mitglied des Orchesters der städtischen Musikschule seit 2009 als Oboist im Hochschulorchester Paderborn. Neben der Musik und der Geschichte gilt sein Interesse dem Theater: 2008 hospitierte er bei Kay Metzger am Landestheater Detmold, absolvierte mehrere Schauspiel- und Theaterkurse und war 2010 Mit-Initiator eines hochgelobten freien Theaterprojektes Paderborner Schüler und Studenten.
Im diesjährigen Festivalprogramm am 17. September 2013.

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Hubert Zöberl.

 

 

 

Im diesjährigen Festivalprogramm am 01. Oktober 2013.

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