23. Sept., Fr., 19.30 Uhr, Audienzsaal Schloß Neuhaus

Eröffnung

Das Programm der Eröffnung für geladene Gäste gibt wieder einen Querschnitt durch das Festival.

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24. Sept., Sa., 19.00 Uhr, Innenstadt

Spirituelle Nacht

Für viele inzwischen das Highlight des Festivals und eine lieb gewonnene Tradition: Die Nacht, in der an zahlreichen Orten der Innenstadt eine Vielzahl von spirituellen und sakralen Beiträgen eine ganz eigene Atmosphäre in die Innenstadt zaubert. 2011 wirft dabei die Franziskus-Ausstellung des Diözesanmuseums ihre Schatten voraus. Ein Detailprogramm für die spirituelle Nacht erscheint gesondert.

Aussendung an der Stadtbibliothek – Talking Horns

St. Michaelskirche – Songs in Circles

Kaiserpfalz – Figurentheater Gingganz, Paula Fuchs (Cello)

Bartholomäuskapelle – Lieder des ewigen Schnees

Hoher Dom – Mädchenkantorei am Hohen Dom, Flötenduo Florian Käune / Sarah Heemann

Diözesanmuseum – Concerto Ludovico, Brody Neuenschwander

Gaukirche – Ad hoc Chor

Rathaus – Lesung und Musik zu Paul Gerhardt, Guru Granth Sahib, alea

Raum für Kunst – Duo Santoor (in den Pausen: Zigarettengespräch mit Marco Boscarato und Andreas Eikenberg)

Marktkirche – Talking Horns, Kirchenchor St. Aho

Franziskanerkirche – Hildegardis Vokalduo (Regine und Sibylle Neumüller)

Franziskanerkirche Chor – Das Paderborner Brücken-Ensemble

Städtische Galerie am Abdinghof – Bach-Ansichten von Matthias Drechsler, Sirius Transit, Duo Sidare

Abtskapelle Abdinghofkirche – Franziskuslegenden mit Ann-Britta Dohle und Rene Madrid

Krypta der Abdinghofkirche – Die Schrift, mit Katja Suren und den Cuerdas Magicas

Paradiesportal am Hohen Dom- Gregorianische Schola

Intermedien – 1) Mutlu Yilmazer (Ney), 2) Glockenklänge (Marianne Wiemann)

Stand des Paderborner Integrationsbüros

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25. Sep., So., 10.00 Uhr, Bonifatiuskirche Paderborn

Musik im Gottesdienst (Hochamt)

Musik in der Liturgie der Sonntagsmessen gehört zum festen Bestandteil des Festivals. Erstmals ist das Festival in der Bonifatiuskirche zu Gast.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Hymne „Hör mein Bitten“ op. posth. für Sopran, Chor und Orgel;

Louis Lewandowski (1821 – 1894): Der Herr ist mein Hirte (Psalm 23) für Sopran, Chor und Orgel; aus: 18 liturgische Psalmen

W.A. Mozart (1756 – 1791): Laudate Dominum (Psalm 117) für Sopran, Chor und Orgel; aus: Vesperae solennes de Confessore KV 339

Gottfried August Homilius (1714 – 1785): Alles, was ihr bittet; Motette über Markus 11, 24

Ulrike Wiedemann (Sopran), N.N. (Orgel) / Motettenchor Paderborn / Leitung: Steffen Schiel

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25. Sep., So., 16.30 Uhr, Sankt Heinrich und Kunigunde Schloß Neuhaus

Landpartie: Allein Gott in der Höh’ sei Ehr (Trompete/Orgel)

Die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des deutschen Musikrats beweist: Auch der hochbegabte Nachwuchs kommt nicht an dem alten Meister vorbei. Es gibt ja auch keinen Grund dazu. Bach lebt.

Johann Sebastian Bach: Präludium Es-Dur BWV 552 für Orgel solo

Choralvorspiele für Trompete und Orgel:

Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645

Jesus bleibet meine Freude, Kantate BWV 147

Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr‘ BWV 662, 663 und 664

Naji Hakim (*1955): Sonate für Trompete und Orgel (1994)

Johann Sebastian Bach: Fuge Es-Dur BWV 552 für Orgel solo

 

Jonathan Müller (Trompete), Anna-Victoria Baltrusch (Orgel)

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25. Sep., So., 17.00 Uhr, Abdinghofkirche

Carl Loewe: Das Sühnopfer des Neuen Bundes (Oratorium)

Carl Loewe (1796-1869) gehörte wie Felix Mendelssohn Bartholdy zu denen, die Bachs Oratorien Mitte des 19. Jahrhunderts wiederbelebten. Und wie Mendelssohn Bartholdy schuf er selbst ein Oratorium, das sich formal daran anlehnt. Es ist ein Passionsoratorium nach den vier Evangelien für Vokalsolisten, Streicher und Chor. Das Konzert der Paderborner Abdinghofkantorei ist also in gewisser Weise ein Bindeglied zum Bach-Schwerpunkt des Festivals.

Judith Utz (Sopran), Bettina Pieck (Alt), Lothar Blum (Tenor), Wolf Matthias Friedrich (Bass) / Kantorei der Abdinghofkirche / Kammersolisten Am Abdinghof / Leitung: KMD Martin Hoffmann

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26. Sep., Mo., 19.30 Uhr, Audienzsaal Schloß Neuhaus

Kontrapunkte: Bach und die Moderne (Ensemble Horizonte)

Mit der festen, mitunter mathematischen Struktur seiner Musik war Bach stets so etwas wie der Pate der jeweils Neuen Musik – und das über die Jahrhunderte bis heute. Das Ensemble Horizonte nimmt sich dieser Facette des Bach-Erbes an. Die ungebrochene Faszination, die Bach auf die Komponisten der Moderne ausübt, beleuchtet dieses Programm: Bach-Reminiszenzen verschiedenster Art, kontrastiert mit Originaltönen des Thomas-Kantors.

E.Horizonte: … mit Bach (2002) für 10 Spieler

Variationen über den Choral »Jesu bleibet meine Freude«

Isang Yun (1917-1995): Königliches Thema (1976) nach dem „Musikalischen Opfer“ von Joh. Seb. Bach für Violine solo

Jürg Baur* (1918-2010): Adagio aus: Kontrapunkte 77 nach dem „Musikalischen Opfer“ für Bläsertrio

Miro Dobrowolny* (*1959): B – A – C – H – Auslotung eines Klangfeldes (1999) für Klarinette, Posaune, Violoncello und Schlagzeug

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Sinfonia aus der Kantate Nr. 156 für Oboe und Streicher

Jean-Luc Darbellay (*1946): Vagues (Hommage à J. S. Bach) (2006) für neun Spieler

Jörg-Peter Mittmann* (*1962): Passacaglia (2006) Reflexionen über Bachs c-moll-Passacaglia für zehn Spieler

 

Ensemble Horizonte

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27. Sep., Di., 19.30 Uhr, Hoher Dom

Bach: h-Moll-Messe BWV 232

Ein Muss für ein heutiges Bachfest: Die historische Aufführungspraxis. In Paderborn an zentraler Stelle in der Bischofskirche mit einem zentralen Werk der Sakralmusik des Komponisten.

Ina Siedlaczek (Sopran), Cornelia Salje (Alt), Andreas Post (Tenor), Klaus Mertens (Bass) / Barockorchester Concerto con anima, Köln / Domkantorei Paderborn / Leitung: Domkapellmeister Thomas Berning

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28. Sep., Mi. 19.30 Uhr, Paderhalle

Sinfoniekonzert

Eine der monumentalen Bach-Bearbeitungen von Leopold Stokowski für großes Orchester hat sich hier eingeschlichen. Nichts für Puristen, aber etwas für Menschen mit Spaß an saftiger, zupackender Musik. Außerdem ein Musica sacra-Werk: Vaughan Williams‘ Prelude on an Old Carol Tune.

Ralph Vaughan Williams: Prelude on an Old Carol Tune

Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85

Johann Sebastian Bach/ Leopold Stokowski: Fuge g-Moll BWV 578 (bearbeitet für großes Orchester)

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Tanja Tetzlaff (Violoncello) / Nordwestdeutsche Philharmonie / Leitung: Eugene Tzigane

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29. Sep., Do., 19.30 Uhr, Paderhalle (Bühneneingang)

Die Legende vom Heiligen Trinker

Ein Schauspiel nach der gleichnamigen Novelle von Joseph Roth. Die wunderbare, traurig-heitere, tröstliche Geschichte wird von drei Schauspielern in zahllosen Rollen gespielt. Eine echte Trouvaille für das Festival.

Theater Wahlverwandte

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30. Sep., Fr., 19.30 Uhr, Aula in der Kaiserpfalz

Die Arabische Passion nach Johann Sebastian Bach

Klassische arabische Musiker, zwei Jazzsaxophonisten und das Modern String Quartet fassen die Passionsmusiken von Bach neu. Die Präzision und Komplexität der Musik Bachs begegnen hoch entwickelten Improvisationstechniken der klassischen arabischen Musik und des Jazz. Dieses Programm schafft kontemplativen Raum für gegenseitigen Respekt und Frieden. Projektionen von Bildern aus dem Irak machen diese Bach-Version noch eindringlicher.

Fadia el-Hage (Beirut): Alt; Ensemble Sarband: Adnan Schanan (Bagdad): Nay / Furat Qadduori (Bagdad): Qanun / Mohammed Ali A. Hashim (Bagdad): Violine /Angelika Moths (Basel): Cembalo, Orgelpositiv, Qanun / Vladimir Ivanoff (München): Perkussion; Modern String Quartet (Jörg Widmoser und Winfried Zrenner, Vln,  Andreas Höricht, Vla,  Jost-H. Hecker, Vcl); Hugo Siegmeth und Till Martin (Saxophon)

mit Bildprojektionen von Judith Haug (Konzeption & Arrangements: Vladimir Ivanoff)

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1. Okt., Sa., 15.00-18.00 Uhr, Haus der Dommusik

Bach singen an den Quellen

Bach-Choräle singen. So einfach und so schwer. Gleich oberhalb der Paderquellen wollen wir die edelste Form des Gemeindegesangs pflegen.

Leitung: Hans Hermann Jansen

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1. Okt., Sa., 16.00 Uhr, Alte Turnhalle Michaelskloster

Das entscheidende Spiel

Ein Singspiel von Erwin Grosche und Antje Wenzel zum Mitmachen mit lustigen Liedern für Kinder ab sieben Jahren:

Flinkie, Billie und die anderen von der Messdiener-Fußballmannschaft „Sankt Georg“ sind nervös. Im entscheidenden Spiel müssen sie gegen die Messdiener der „Sankt Michael“ antreten. Doch plötzlich droht alles ins Wasser zu fallen: Auf dem Fußballplatz soll eine Schokoladenfabrik gebaut werden! Jetzt müssen sich die Kicker etwas einfallen lassen.

Mit Erwin Grosche, Antje Wenzel, Christina Seck u.a.

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1. Okt., Sa., 20.00 Uhr, Paderhalle

Play Bach (Jacques Loussier Trio)

Ob Bach heute Jazz machen würde? Viele glauben es, denn Bach und Jazz vertragen sich hervorragend. Und Jacques Loussiers „Play Bach“ hat daran entscheidenden Anteil. Was vor 52 Jahren unerhört war, ist inzwischen selbst ein Klassiker.

Jacques Loussier Trio (Jacques Loussier p, André Arpino dr, Benoit Dunoyer de Segonzac b)

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2. Okt., So., 10.00 Uhr, Hoher Dom

Musik im Gottesdienst (Kapitelsamt)

Liturgische Musik in den Heiligen Messen im Dom ist die vornehmste Aufgabe des Domchors. Jeden Sonntag. Zum Erntedankfest mitten im Festival Musica sacra Paderborn 2011 erklingt ein erlesenes Programm.

Orlando di Lasso: Missa super „Qual donna“
 zu fünf Stimmen

John Rutter: „Cantate Domino canticum novum“ – Motette aus „Psalmfest“ für Chor a cappella

Domchor Paderborn / Leitung: Domkapellmeister Thomas Berning

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2. Okt., So., 16.30 Uhr, Sankt Johannes Baptist Wewer

Landpartie: Orgel- und Vokalwerke von Bach

Eine Landpartie in der Kirche mit der landauf landab gerühmten Rieger-Orgel. Bie diesem Programm und der hochkarätigen Besetzung wird die Dorfkirche in Wewer für einen Moment zum Zentrum der Bach-Welt.

Johann Sebastian Bach:

Fantasie und Fuge g-moll, BWV 542

Fantasia super „Jesu meine Freude“,  BWV 713

Johann Sebastian Bach: Motette „Jesu meine Freude“ BWV 227

Johann Sebastian Bach: 3 Choralbearbeitungen über „Allein Gott in der Höh´ sei Ehr“, BWV 662-664

Franz Liszt (1811-1886): Präludium und Fuge über B-A-C-H

Ruben Johannes Sturm (Domorganist am Hohen Dom St. Martin der Diözese Rottenburg-Stuttgart) /

Arnold Schoenberg Chor, Wien / Leitung: Erwin Ortner

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2. Okt., So., 20.00 Uhr, Aula in der Kaiserpfalz

Anabasis – Zu den Quellen

Bach-Motetten, a cappella in Vollendung gesungen, Camus’ berühmter Text „Der Mythos von Sisyphos“ und Schlagzeug-Improvisationen liefern das Gerüst für Beiträge zeitgenössischer Künstler aus den Sparten Tanz, Regie, Videokunst und Light Design. Ganz ohne Frage das ambitionierteste Projekt der Bach-Interpretation des Festivals. Der Titel ist Programm.

Johann Sebastian Bach – Motetten: „Fürchte dich nicht“ BWV 228 / „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226 / „Komm, Jesu, komm“ BWV 229 / „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225

Albert Camus: Der Mythos von Sisyphos

Ingo Nommsen und Kerstin Westphal (Rezitation) / Mark Sieczkarek (Tanz) / Frank Düwel (Regie) / Thomas Strauch und Carsten Engelke (Video) / Michael Kantrowitsch (Light Design) / Edmund Kleinschnittger (Schlagwerk) / Textgestaltung und Konzept: Erich Rentrow / Arnold Schoenberg Chor, Wien; Leitung: Erwin Ortner

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3. Okt., Mo., 11.00 Uhr, Audienzsaal Schloß Neuhaus

Darf man Bach auch nicht mögen? Ein Streitgespräch mit Musik und Lyrik

Pfarrer Frank Schuster wagte das Unerhörte und bekannte in einem offenen Brief an Johann Sebastian Bach, dass er seine Matthäus-Passion nicht leiden könne, weil er die ihr zugrunde liegende Sühnetheologie aus protestantischer Überzeugung nicht teilt. Man müsse nicht für die seligen Gebeine büßen. Ein Sturm der Entrüstung erhob sich. Er wird seine Position darstellen, der Theologieprofessor und profunde Bach-Kenner Prof. Dr. Martin Petzoldt wird ihm widersprechen. Der Disput soll Erkenntnisse liefern. Dazu gibt es verjazzten Bach auf fünf Saxophonen und gesprochene lyrische Reflexionen zum Thema von Erich Rentrow.

Pfarrer Frank Schuster, Prof. Martin Petzoldt, Christoph Gockel-Böhner (Moderation) / Gero Friedrich (Rezitation) / Quintessence Saxophone Quintet

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3. Okt., Mo., 16.30 Uhr, Sankt Marien Neuenbeken

Landpartie: Reform – Kontrareform

Das lateinische Universum und die Familie Bach

Eine Landpartie in eine der ältesten und schönsten Kirchen Paderborns. Seit der Renovierung, die im Dezember 2010 abgeschlossen wurde, erstrahlt das 800 Jahre alte Gotteshaus im neuen alten Glanz. Nova Lux, ein achtköpfiges Gesangsensemble aus Paderborns spanischer Partnerstadt Pamplona, hat ein Programm zusammengestellt, das historische konfessionelle Auseinandersetzungen musikalisch hörbar werden lässt. Spanische Komponisten des 17. Jahrhunderts und Bachs Vorfahren werden gegenübergestellt.

Johann Bach (1604-1673): Unser Leben ist ein Schatten

Étienne Moulinié (1599-1676): Litanies de la Vierge

Johann Christoph Bach (1642-1703): Ich lasse dich nicht

Alessandro Grandi (1586-1630): O speciosa

Johann Cristoph Bach (1642-1703): Fürchte dich nicht

Carlos Patiño (1600-1675): Maria, Mater Dei

Joahnn Michael Bach (1648-1694): Herr, wenn ich nur dich habe

Marc-Antoine Charpentier (1643-1704): Magnificat

NOVA LUX Ensemble de la Coral de Cámara de Pamplona

Ivette González, Abenauara Graffigna (Sopran), Beatriz Aguirre (Mezzosopran), Sergi Moreno-Lasalle (Alt), Jorge Juan Morata, Víctor Sordo (Tenor), Xosé Antonio Hoyos (Bariton), José Miguel Aguirre (Bass), Patricia González (Orgel) / Leitung: Josep Cabré

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4. Okt., Di., 19.30 Uhr, Rathaus

Aus Bachs Briefen

Bach war kein Schriftsteller, aber seine Briefe verraten viel über ihn, auch über seinen Humor. Eine wichtige Quelle, um sich dem Menschen hinter den Werken zu nähern.

Robert Eugen Formanek (Rezitation) / Marianne Wiemann (Klavier)

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5. Okt., Mi., 19.30 Uhr, Heinrichskirche

Mozart: c-Moll-Messe KV 427 (ergänzte Fassung von R.D. Levin 2005)

Die Paderborner Erstaufführung von Mozarts großer Messe in der von Robert D. Levin ergänzten Fassung, die am 15. Januar 2005 unter der Leitung von Helmuth Rilling in der New Yorker Carnegie Hall mit sensationellem Erfolg uraufgeführt wurde.

Johanna Winkel (Sopran 1), Sophie Harmsen (Sopran 2), Clemens Löschmann (Tenor), Gregor Loebel (Bass)

Städt. Musikverein Paderborn, Musikverein Oelde, Capella Loburgensis Ostbevern

Nordwestdeutsche Philharmonie / Leitung: Matthias Hellmons

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5. Okt., Mi., 22.30 Uhr, Cube

Bach goes Vodou – Vodou Counterpoint

Das Cube, die Paderborner Diskothek für Subkultur. Auch hier labt man sich an den Quellen von Bachs Musik. Aus dem Brunnen schöpft Eckhard Wiemann mit seinem unerschöpflichen Ideenreichtum, der nicht zuletzt von den ihn begleitenden Percussionisten um Barny Bürger massiv unterstützt wird.

Eckhard Wiemann (Keyboard), Djapit Vodou Beat Project (Percussion)

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6. Okt., Do., 19.30 Uhr, Abdinghofkirche

Rutter: Mass of the Children

Francis Poulenc: Konzert g-Moll für Orgel, Streicher und Pauken

John Rutter ist mit seinen eingängigen, aber durchaus anspruchsvollen Werken der wahrscheinlich populärste lebende Komponist für Chor- und Kirchenmusik. Die Kirchenmusik Am Abdinghof nimmt sich einer seiner bekanntesten Kompositionen an.

Engelbert Schön (Orgel) / Anna Lucia Richter (Sopran), Nils Cooper (Bariton) / Bürener Kinder- und Jugendchor  (Einstudierung: Melanie Howard), Jugendkantorei und Kantorei der Abdinghofkirche / Erweiterte Kammersolisten Am Abdinghof / Leitung: KMD Martin Hoffmann

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7. Okt., Fr., 20.00 Uhr, Kulturwerkstatt

Kommando Elektrolyrik live

Das Kommando Elektrolyrik aus Paderborn gehört zu den Senkrechtstartern der Kulturszene und hat sich schnell einen Namen weit über die Grenzen von Stadt und Region hinaus gemacht und ist neuerdings sogar als Kulturbotschafter beim Goethe-Institut unterwegs. Die Mischung aus Ernsthaftigkeit und spielerischem Spaß an Literatur und Musik ist nah am Gedankengut des Festivals Musica sacra Paderborn. Deshalb gehört die Elektrolyrik in das Programm. Die Gruppe hat ein paar Programm-Besonderheiten zum Festival versprochen.

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8. Okt., Sa., 19.00 Uhr, Gewölbesaal Schloß Neuhaus

Klangkultur Islam

Seit 2003 fester Bestandteil des Festivals: der Abend der Musikwelt des Islam. Es spielen die Gruppen Lagash (Irak) und Nefes (Türkei/Deutschland) sowie das das Duo Santoor (Iran). Sie entwickeln die traditionelle Musik ihrer Heimat in zeitgemäße Formen der Gegenwart und der neuen Umgebung – die Gruppen bestehen aus Migranten – fort. Paderborner Moscheegemeinden sorgen mit kulinarischem Angebot für das richtige Umfeld.

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9. Okt., So., 10.00 Uhr, Abdinghofkirche

Musik im Gottesdienst (Bach-Kantate)

Die Bachkantate da, wo sie hingehört: im evangelischen Gottesdienst. Eine andere Form von Authentizität.

Kantate „Geist und Seele wird verwirret“ BWV 35

Ursula Thurmair (Alt), Engelbert Schön (Orgel), Oboen-Ensemble René Eljabi, Kammersolisten Am Abdinghof / Leitung: KMD Martin Hoffmann

Predigt: Pfr. Dr. Eckhard Düker

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9. Okt., So., 14.00 Uhr, Alte Turnhalle St. Michael

Das entscheidende Spiel

Ein Singspiel von Erwin Grosche und Antje Wenzel zum Mitmachen mit lustigen Liedern für Kinder ab sieben Jahren:

Flinkie, Billie und die anderen von der Messdiener-Fußballmannschaft „Sankt Georg“ sind nervös. Im entscheidenden Spiel müssen sie gegen die Messdiener der „Sankt Michael“ antreten. Doch plötzlich droht alles ins Wasser zu fallen: Auf dem Fußballplatz soll eine Schokoladenfabrik gebaut werden! Jetzt müssen sich die Kicker etwas einfallen lassen.

Mit Erwin Grosche, Antje Wenzel, Christina Seck u.a.

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9. Okt., So., 16.00 Uhr, Alte Turnhalle St. Michael

Das entscheidende Spiel

Ein Singspiel von Erwin Grosche und Antje Wenzel zum Mitmachen mit lustigen Liedern für Kinder ab sieben Jahren:

Flinkie, Billie und die anderen von der Messdiener-Fußballmannschaft „Sankt Georg“ sind nervös. Im entscheidenden Spiel müssen sie gegen die Messdiener der „Sankt Michael“ antreten. Doch plötzlich droht alles ins Wasser zu fallen: Auf dem Fußballplatz soll eine Schokoladenfabrik gebaut werden! Jetzt müssen sich die Kicker etwas einfallen lassen.

Mit Erwin Grosche, Antje Wenzel, Christina Seck u.a.

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9. Okt., So., 16.30 Uhr, Mutterhauskirche Salzkotten

Landpartie: Bach an den Quellen der Heder

Schon beim Chorwettbewerb 2003 und erst recht beim Festival 2009 war die Singgemeinschaft aus Paderborns Nachbarstadt Salzkotten beim Festival dabei. Diesmal kommt das Festival im Rahmen der neuen Reihe „Landpartie“ an den Stammsitz der Singgemeinschaft in die Mutterhauskirche Salzkotten. Zu hören sind vor allem Werke der Nachfahren von Johann Sebastian Bach.

Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784):

„Selig sind, die Gottes Wort hören“ aus der Kantate „Wohl dem, der den Herren fürchtet“

“Rauscht, ihr Flöten” aus der Kantate “Erzittert und fallet”, Arie für Sopran, 2 Violinen und Generalbass

Carl Philipp Emanuel Bach:  (1714 – 1788): ”Bitten” Motette

Johann Christian Bach: (1735 – 1782): Sinfonie für Doppelorchester D-Dur op. 18, Nr. 3

Johann Christoph Friedrich Bach (1732 – 1795): „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, Motette

Felix Mendelssohn-Bartholdy  (1809 – 1847):

“Jerusalem”, Arie für Sopran und Orchester aus dem Oratorium “Paulus”

„Wer nur den lieben Gott lässt walten“, Choralkantate für Sopran, vierstimmigen Chor und Orchester

“Verleih uns Frieden”, Choralkantate für Chor und Orchester

Ulrike Wiedemann (Sopran), Collegium Musicum Paderborn (Leitung: Janghoon Cho) / Konzertchor Singgemeinschaft Salzkotten (Leitung: Thomas Rimpel) / Leitung: Thomas Rimpel

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9. Okt., So., 20.00 Uhr, Hoher Dom

Bach-Orgel-Nacht

Drei international hervorragende Organisten improvisieren an der riesigen Domorgel. Vielleicht ist das die ultimative musikalische Annäherung an Bach, da, wo man ihm am nächsten kommt.

Orgel: Hans Haselböck, Wien – Wolfgang Seifen, Berlin – Daniel Beckmann, Mainz

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