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Sein Studium der Kirchenmusik absolvierte Thomas Berning an der Hochschule für Musik in Detmold in den Jahren 1987 bis 1992. Nach drei Jahren an der Antoniuskirche in Herten (Westf.) ging er im November 1995 als Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg nach Heidelberg. Dort leitete er die Cappella Palatina Heidelberg, mit der er ein breites Repertoire an oratorischen Werken und A-cappella-Chorliteratur aufführte. 1993 wurde er 1. Preisträger im 1. Internationalen "Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb" in Freiberg (Sachsen). Seit 1996 leitete er eine künstlerische Orgelklasse an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. Wichtige Impulse für seine künstlerische Arbeit erhielt er von seinen Lehrern Gerhard Weinberger und Alexander Wagner sowie von Uwe Gronostay, Andrea Marcon und zahlreichen Kollegen und Freunden. Harduin Boeven studierte Kirchenmusik, Musikpädagogik und Orgel an der Musikhochschule in Köln und schloss seine künstlerische Instrumentalausbildung nach einem Aufbaustudium an der Musikhochschule FRANZ LISTZ in Weimar als Konzertorganist ab. Seit 1999 wirkt Harduin Boeven als Kirchenmusiker an St. Nicolai in Lippstadt und baute dort die Konzertreihe „Musik in St. Nicolai“ auf. Neben seiner Tätigkeit als Kantor widmet er sich insbesondere der Arbeit mit Chören und Sängern und leitet als Dirigent regelmäßig konzertante Aufführungen von Messen und Oratorien mit bekannten Künstlern. Als Konzertorganist gestaltet Harduin Boeven Konzerte u.a. im Erfurter Dom, Ulmer Münster, Kölner Dom und Paderborner Dom. Elmar Büsse, 1958 in Warburg geboren studierte an der Musikhochschule Detmold Trompete bei den Professoren Rudi Lodenkemper und Max Sommerhalter. Seit 1988 ist er Dozent an der Städtischen Musikschule Paderborn und Lehrbeauftragter im Fachbereich Musik an der Universität Paderborn. Er ist seit vielen Jahren solistisch, kammermusikalisch wie auch als Orchestermusiker aktiv. Darüber hinaus leitet er verschiedene Bläserensembles. Frank Düwel wurde 1963 in Lübeck geboren und lebt in Hamburg. Für das Festival Musica sacra Paderborn inszeniert er die Kirchenopern von Benjamin Britten. Er studierte Theaterwissenschaft, von großer Bedeutung waren aber auch seine privaten Studien bei dem international bekannten japanischen Theatermacher Yoshi Oida, bei dem er sich vor allem mit dem Nô-Theater befasste, was sein Leben bis heute beeinflusste. So widmet er sich intensiv der japanischen Schwertkunst Jaido. Als Dozent war und ist er an verschiedenen Hochschulen tätig, vornehmlich für Szenenstudium und Bühnentraining, zurzeit an der Musikhochschule Hamburg. 1997 bis 2002 war er fest als Regisseur und Dramaturg am Theater Lübeck engagiert, 2003 bis 2007 am Theater Heilbronn als stellvertretender Intendant. Seit 1999 ist er Geschäftsführer von „Norden“ Theaterproduktion (Hamburg), mit der er verschiedenste genreübergreifende künstlerische Projekte erarbeitet. Seit 2000 ist er Mitglied der deutschen Sektion des Internationalen Theater Instituts ITI unter dem Schirm der UNESCO, mit dem er international Projekte erarbeitet. Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter des KulturSommers am Kanal bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Mit 14 Jahren kam René Eljabi zur Oboe und wurde bereits zwei Jahre später Schüler von Prof. Christian Schneider, bei dem er nach dem Abitur an der Musikhochschule Köln studierte. An der Folkwang-Musikhochschule in Essen absolvierte er sein Aufbaustudium bei Prof. Pierre W. Feit und schloss das Konzertexamen „Mit Auszeichnung" ab. Neben einer regen solistischen und kammermusikalischen Konzerttätigkeit führten verschiedene Engagements als Orchestermusiker bislang in die Orchester der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, des Landestheaters Detmold, des Beethoven-Orchesters Bonn, ins Wuppertaler Sinfonieorchester und zu den Bergischen Symphonikern in Remscheid/Solingen. Eine weitere Leidenschaft gilt dem Unterrichten. René Eljabi war mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert" und seit 2003 Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung. Seine Studien vervollständigte er durch Meisterkurse u.a. bei so namhaften Solisten und Lehrern wie Maurice Bourgue, Günther Passin, Ingo Goritzki und Albrecht Mayer. Christoph Gockel-Böhner studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Erlangen und Coleraine/Nordirland. Später studierte er außerdem Kultur- und Bildungsmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg. In verschiedenster Funktion engagierte er sich in der freien Theater- und Musikszene. Er arbeitete von 1992-1994 beim Schleswig-Holstein Musik Festival, davon zwei Jahre als Koordinator der „Musikfeste auf dem Lande“. Danach war er fünf Jahre lang als Künstleragent beim Künstlersekretariat Sudbrack in Hamburg angestellt. Seit Ende 1999 ist er Leiter des Kulturamts der Stadt Paderborn. Beim Festival Musica sacra Paderborn 2009 ist er u.a. der Dramaturg der Kirchenopern von Benjamin Britten. Sabine Goetz erhielt ihre Ausbildung als Konzert- und Opernsängerin und Gesangspädagogin an der Musikhochschule Mannheim. Nach dem Studium wurde sie als Ensemblemitglied ans Theater Aachen engagiert, Gastspiele führten sie nach Mannheim, Kassel, Braunschweig, Heidelberg und an die Kammeroper Schloss Rheinsberg, vor allem in Mozartpartien wie Pamina (Zauberflöte) und Susanna (Le nozze di Figaro), daneben in Opern des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Außerdem war sie im Rokoko-Theater Schwetzingen als Dido in Der Tod der Dido (Ignaz Holzbauer) unter der musikalischen Leitung von Frieder Bernius zu hören. Als Konzertsängerin ist sie eine gefragte Interpretin der Oratorien besonders von Bach, Mozart, Händel, Monteverdi und Mendelssohn. Mit dem Barockensemble Camerata Bibiena erhielt sie 2005 beim Alte Musik Treff Berlin einen Preis der Jury, im gleichen Jahr wurde ihr der Kulturförderpreis der Stadt Bingen verliehen. Karin GuniaKarin Gunia begann ihre musikalische Rundreise als Kind mit einer Blockflöte. Nach anschließendem Klavierunterricht folgten lange Jahre in Folk- und Jazzgruppen in Begleitung von Querflöte und Gitarre sowie eine Zeit im Vokalsextett, bis sich schließlich in den 90er-Jahren die Harfe durchsetzte. Sie spielt auf der Harfe solo eigene Bearbeitungen irischer Musik, neuerer Bordunmusik und Altes aus Mittelalter und Renaissance. Dabei darf es mal lyrisch und nachdenklich, aber auch groovig und mitreißend zugehen. Bei alledem liegt ihr Schwerpunkt in der Suche nach dem eigenen Klang. Sie tritt auf in Kirchen und Kneipen, bei Festen und Feiern, drinnen und draußen, wenn es warm und trocken ist. 2004 wurde sie beim Warburger Straßenmusikfest ausgezeichnet. Im Duo ist Karin zu hören im Duo Deliberatio, Bordunfolk mit Harfe und Sackpfeifen. Von Zeit zu Zeit freut sie sich, in Projekten mitzuarbeiten, etwa mit Märchenerzählern, bei Lesungen, historischen Aufführungen oder auch schon mal als Küchenliedersängerin. Reizvoll ist es für sie auch, allein oder mit anderen Klangräume zu erschließen, die Klänge bestimmter Räume zu erspielen. Mark HeinesSein breit aufgestelltes Repertoire erhielt Mark Heines durch die Ausbildung bei dem englischen Tenor Alastair Thompson - Gründungsmitglied der "King´s Singers" - sowie durch die ungarische Sopranistin Krisztina Laki. Ein musikalischer Schwerpunkt liegt im Konzertfach. Evangelistenpartien der Bach-Passionen, Mozarts Konzertarien oder die Oratorien Joseph Haydns und Felix Mendelssohn-Bartholdys bescherten ihm hohe Anerkennung. Mark Heines präsentiert seine Spielfreude ebenso im Opernfach, sei es als Tamino in Mozarts Zauberflöte oder Puccinis Gianni Schicchi als Rinuccio. Matthias Hellmons Matthias Hellmons, geb. 1958, studierte Schulmusik und Dirigieren an der Musikhochschule Detmold und Katholische Theologie an der Universität Paderborn. Seine Ausbildung schloss er mit dem 1. und 2. Staatsexamen und der „Künstlerischen Reifeprüfung Dirigieren“ ab. Seit 1991 unterrichtet er am bischöflichen „Gymnasium Johanneum“ Schloss Loburg in Ostbevern und setzt einen besonderen Schwerpunkt in der Chorarbeit. Im Bistum Münster arbeitet er in der Arbeitsgruppe „Kunst und Musik an bischöflichen Schulen“ mit. Lehraufträge an der Musikhochschule Detmold und der Universität Paderborn in den Bereichen „Orchesterdirigieren“, „Partiturspiel“, „Schulpraktische Studien“, „Musical für Schüler“ und „Leitung des Universitätsorchesters“ ergänzten sein Tätigkeitsfeld. Seit 1989 ist er Künstlerischer Leiter des „Städtischen Musikvereins Paderborn“ und dirigiert regelmäßig Konzerte mit der Nordwestdeutschen Philharmonie und anderen Orchestern. Martin HoffmannMartin Hoffmann empfing entscheidende Impulse von KMD Rolf Schweizer in Pforzheim. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik in Berlin bei dem Komponisten Ernst Pepping (Kontrapunkt), Martin Behrmann (Chorleitung), Renate Zimmermann (Improvisation) und Karl Hochreither (Orgel). Danach war er als Kantor in Lütjensee bei Hamburg und in Bielefeld-Sennestadt (A-Stelle) tätig. Seit August 2000 ist er verantwortlich für die Kirchenmusik an der Abdinghofkirche Paderborn. Als Kreiskantor leitet er die kirchenmusikalische C-Ausbildung im Kirchenkreis Paderborn. 2006 erfolgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor.Gemeinsam mit seiner Ehefrau Monika Hoffmann komponierte er zwei Singspiele für Kinderchor (Singspiel zur Josefsgeschichte „Träume werden wahr“ und „König Salomo“), die auch auf CD erschienen sind. Simon HoffmannSimon Hoffmann, geboren am 24.4.1987 in Hamburg, erhielt ab dem 8. Lebensjahr zunächst bei Liselotte Rosenberg in Bielefeld und nach dem Umzug nach Paderborn im Jahr 2000 dann bei Claus Hütterott Cellounterricht. Vom Wintersemester 2004 bis zum Beginn seines Studiums, das er im WS 06 an der Hochschule für Musik in Saarbrücken bei Mario Blaumer begann, war er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Gotthard Popp als Jungstudent eingeschrieben. Seit April führt er sein Studium in Berlin bei J. P. Maintz fort. Im Juni 2006 absolvierte er sein Abitur am Pelizaeus-Gymnasium in Paderborn. Simon Hoffmann vertiefte seine Ausbildung auf verschiedenen Meisterkursen bei renommierten Künstlern, wie Bernhard Greenhouse, Anner Bylsma, Uzi Wiesel oder Kurt Masur, doch auch kammermusikalisch, wie auf dem Bundeskammermusikkurs 2005. Von 2003 bis 2005 war er darüber hinaus Mitglied im „Deutschen Musikschulorchester“ (jetzt „Deutsche Streicherphilharmonie“). Im Jahr 2004 gewann er beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen 2. Preis in der Wertung Violoncello solo. Simon Hoffmann ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wird darüber hinaus seit November 2007 von der Lutz – E. Adolf Stiftung gefördert. Seit Januar 2008 ist er Praktikant in dem Orchester des Saarländischen Rundfunks. Rupert HuberRupert Huber wurde 1953 in Braunau am Inn geboren und absolvierte sein Dirigier- und Kompositionsdiplom an der Universität Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung. Mit den später von ihm gegründeten Ensembles Spinario und seconda prattica verwirklichte er zahlreiche performanceartige Aufführungen und musikalische Installationen. Von 1989 bis 2000 war Rupert Huber Chefdirigent des SWR Vokalensembles Stuttgart und von 2002 bis 2005 leitete er die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor und war Chordirektor der Salzburger Festspiele. Im Jahr 2004 wurde er zum Chefdirigenten des WDR Rundfunkchores ernannt. Rupert Huber unterrichtete zum Thema „Musikalische Wirkungsforschung“ an verschiedenen Hochschulen und hatte 1996-98 eine Professur für Chordirigieren an der Musikhochschule Graz inne. Zu seinem Arbeitsspektrum gehört auch die intensive Forschungsarbeit bei den Schamanen in Nepal. Ab September 2008 leitet er das ChorWerkRuhr in Gelsenkirchen und wird neben den klassischen Konzerten einen Schwerpunkt auf musikalische Installationen und auf neue Formen der vokalen Ensemblearbeit legen. Arnold IlgArnold Ilg wurde in Illertissen (Bayern) geboren. Mit fünf Jahren begann er das Cellospiel und wurde ab dem neunten Lebensjahr Jungstudent am Leopold-Mozart Konservatorium Augsburg. Als mehrfacher Preisträger bei nationalen Wettbewerben trat er als Solist mit diversen Kammerorcherstern auf. Arnold Ilg studierte in Wien bei Prof. André Navarra und bei Prof. Walter Nothas in München. An der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Martin Ostertag absolvierte er seine Meisterklasse mit Auszeichnung. Als Mitglied des Sikorski-Quartetts Stuttgart und als gefragter Kammermusikpartner wirkte er erfolgreich bei zahlreichen Konzerten und Tourneen im In- und Ausland mit, u.a. beim Kammermusikfestival "Rendez-vous Musical de Laterrière" Kanada. Seit 1998 ist er Mitglied des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt. Daraus entstand die heutige Besetzung des Hába Quartetts. Cornelie IsenbürgerIhre Ausbildung erhielt Cornelie Isenbürger an der Folkwang-Hochschule in Essen und an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Ingeborg Reichelt. Seit der Spielzeit 1999/00 gehört die Sopranistin zum Ensemble des Theaters Bielefeld. Ihre Engagements führten Cornelie Isenbürger vor der Bielefelder Zeit an die Theater in Wuppertal, Pforzheim, Kaiserslautern und Coburg, zu den Bad Hersfelder Festspielen und den Ludwigsburger Schlossfestspielen. Konzertreisen unternahm sie nach Italien, Frankreich, Polen und die Schweiz. Sie ist Preisträgerin des Gesangswettbewerbs der Nordrhein-Westfälischen Musikhochschulen. In der Spielzeit 2001/2002 wurde die Sopranistin mit dem Operntaler der Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. ausgezeichnet. Für ihre Rolle der Almirena an der Bayrischen Staatsoper erhielt Cornelie Isenbürger 2006 eine Nominierung zur Nachwuchssängerin des Jahres von der Zeitschrift Opernwelt. Andor IzsákAndor Izsák wurde 1944 in Budapest geboren und studierte an der Franz-Liszt-Musikhochschule. Bereits zu Studienzeiten war er Organist an der Budapester Dohány-Synagoge, der größten Synagoge Europas. Hier gründete er im Jahr 1962 gemeinsam mit dem Kantor Marcel Lorand den Lewandowski-Chor, das erste Ensemble, das nach dem Holocaust wieder synagogale Musik zu Gehör brachte. Nach langjähriger Tätigkeit als Dozent am Béla-Bartók-Konservatorium und der Fodor-Musikschule sowie als Chor- und Operndirigent siedelte Andor Izsák nach Deutschland über. Aus der intensiven Beschäftigung mit jüdischer Musik (Kompositionstätigkeit, Lehre, Forschung und Aufführungen) ging 1988 das Europäische Zentrum für Jüdische Musik hervor, das seit 1992 unter seiner Leitung ein Institut der Hochschule für Musik und Theater Hannover ist. Mit der Einführung des Studienganges „Synagogale Musik“ an der hannoverschen Musikhochschule wurde Andor Izsák auf die Professur für Synagogale Musik berufen. Knud JansenKnud Jansen begann seine künstlerische Ausbildung in der Dirigierklasse von Prof. Bloemeke (Detmold), welche er nach fortlaufenden Korrepetitionen, Assistenzen und Dirigaten 2006 mit „sehr gut“ abschloss. Bereits während dieser Zeit entstand eine dirigentische Zusammenarbeit mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Philharmonie Südwestfalen, den Bielefelder Philharmonikern und weiteren Orchestern. Darüber hinaus trat er auch als aktiver Teilnehmer bei mehreren Meisterkursen in Kontakt mit international renommierten Dirigentenpersönlichkeiten wie Prof. Bernard Haitink und Prof. Kurt Masur; weiterführende Studien bei Sir Roger Norrington schlossen an. Nach dem Donatella-Flick-Competition 2006 (London) und der erfolgreichen Teilnahme am Prager Frühling 2007 wurde ihm im Herbst 2008 der 1. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Budapest verliehen. Kamilya JubranKamilya Jubran stammt aus dem Dorf Al-Rameh, gelegen im palästinensischen Gebiet von 1948, dessen Bewohner die israelische Staatsangehörigkeit besitzen. Als Sängerin wurde sie von klein auf durch Musik beeinflusst. Ihr Vater Elias, ein Instrumentenbauer, gab im Haus der Familie Musikunterricht. Mit vier Jahren begann Kamilya Jubran, auf der Oud und dem Qanun, der orientalischen Knieharfe, zu spielen. Mit 19 Jahren stieß sie zur legendären palästinensischen Band „Sabreen“, deren Musik sie bis 2002 entscheidend beeinflusste. Kamilya Jubran wagt sich an den Gesang auf Hocharabisch und an die Vertonung zeitgenössischer arabischer Gedichte heran und sie übersetzt und vertont auch Poesie aus anderen Kulturen ins Arabische. Im Jahr 2000 entschied sie sich, von Jerusalem nach Europa zu übersiedeln, um als universelle Künstlerin zu wirken. Ihr gesamtes Schaffen steht für das Streben, sich von den musikalischen Konventionen zu lösen, mit denen sie aufgewachsen ist und denen sich der arabische Gesang verpflichtet sieht. Damit steht sie in der Tradition einer experimentellen Bewegung innerhalb der arabischen Musikwelt, die in den 70er Jahren ihren Anfang nahm. Daud KhanDaud Khan, geboren in Kabul, Afghanistan, erlernte das Sarodspiel bei Ustad Amjad Ali Khan, einem international hochgeschätzten Sarod-Virtuosen. Daud Khan unterrichtet an der Academy of Indian Music in Köln, die unter der Schirmherrschaft Ustad Amjad Ali Khans gegründet wurde, in der musikalischen Tradition seines Meisters, der Senia Gharana. Daud Khan tritt innerhalb und außerhalb Europas musikalisch auf. Er war Teilnehmer verschiedener internationaler Musikfestivals und spielte live in Fernsehen (WDR) und Rundfunk. In Indien wurde er zweimal mit dem Ustad Hafiz Ali Khan Award ausgezeichnet (1988/1995). Seit 2004 unternimmt Daud Khan als Instrumentalist mit dem bekannten Ensemble Radio Kabul zahlreiche Auftritte in renommierten Konzertsälen im In-und Ausland, u. a. in den USA, Türkei (Istanbul), Marokko (Agadir). 2004 wurde eine CD von Daud Khan mit dem Titel Tribute to Afghanistan herausgegeben. Darüber hinaus ist Daud Khan musikalisch an zahlreichen CD-Aufnahmen beteiligt und hat selbst 3 CDs namenhafter Musiker publiziert. Nach seinem Auftritt beim Klangkosmos Islam im Festival Musica sacra Paderborn 2007 sagte er in einem Radio-Interview: „Ich bin über diese Offenheit ganz begeistert. Das hätte ich in Paderborn nicht erwartet.“ Eddi KleinschnittgerEddi Kleinschnittger ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist gelernter Schlagzeuger mit einem Studium an der Musikhochschule Detmold. Er ist mit namhaften Künstlern im Jazz- und Pop-Bereich, darunter u. a. Silvia Droste, Herb Geller, Bill Ramsey und Al Martino, aufgetreten. Derzeit ist er musikalischer Leiter und Lehrer für Schlaginstrumente an der Kreismusikschule Paderborn und wirkt an verschiedenen Projekten im Bereich Kirchenmusik mit. Darüber hinaus nimmt er diverse Solo-Auftritte als Schlagzeuger und Percussionist wahr, kann diverse CD-Einspielungen vorweisen und ist zudem aktiv als Schlagzeuger und Pauker vieler Orchesterkonzerte. Jan KobowJan Kobow (Tenor), aufgewachsen in Berlin, erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Knabensolist beim Staats- und Domchor unter Christian Grube. Er studierte zunächst Orgel in Paris und schloss sein Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule in Hannover ab. Seitdem studiert er Gesang in Hamburg bei Sabine Kirchner. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die "Alte Musik" und das deutsche Kunstlied. Er war Mitglied im Stuttgarter Kammerchor unter Frieder Bernius. 1998 gewann er beim internationalen Bachwettbewerb der Stadt Leipzig den ersten Preis. Er ist ein gern gesehener Solist bei P. Herreweghe und J. E. Gardiner. Gereon KrahforstGereon Krahforst, geb. 1973 in Bonn, studierte Komposition, Kirchenmusik, Tonsatz und Orgel an den Musikhochschulen in Köln und Frankfurt. Im Alter von 29 Jahren wurde er als Domorganist an den Hohen Dom zu Paderborn berufen; seit 2004 ist er zudem Lehrbeauftragter für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, seit 2006 dortiger Leiter des kath. Kirchenmusikstudiengangs. 2004/2005 erfolgte die Renovierung und Erweiterung der Paderborner Domorgel nach Krahforsts Plänen und mit seiner Begleitung. Er ist künstlerischer Leiter der dortigen Internationalen Orgelkonzerte. Krahforst verfügt über ein breit gefächertes Repertoire, das sich von früher Orgelmusik bis zur Moderne erstreckt. Krahforst ist auch Preisträger mehrerer Improvisations- und Kompositionswettbewerbe. Er übt eine rege Konzerttätigkeit mit Literaturspiel und Improvisation aus. 2007 arbeitete er als Gastdozent (Unterricht und Vorträge) und Solist an der Rice University of Houston und der katholischen Bischofskirche Cathedral of Guadelupe (Dallas) in Texas / USA und kam mit höchsten Auszeichnungen der Universität und der „American Guild of Organists“ zurück in seine Heimat. 2009 unterrichtete und konzertierte Krahforst in Seoul und Jeonju in Korea. Markus KrauseMarkus Krause singt im Oratorienfach sowohl die tiefen Bass-Partien (z.B. „Mozart-Requiem“, „Die Schöpfung“) als auch Baritonpartien (z.B. „Brahms-Requiem“, „Elias“). So umfasst sein enormes Répertoire alle großen, gängigen Oratorien vom Barock bis zur Neuzeit. In der Gattung Oper singt er Partien des lyrischen Baritonfachs, wie bei W.A. Mozart den „Papageno“ („Die Zauberflöte“), den „Conte Almaviva“ („Le Nozze di Figaro“), den „Guglielmo“ („Cosí fan tutte“) und den „Don Giovanni“ aus der gleichnamigen Oper, im lyrischen italienischen Fach bei G. Verdi den „Germont“ („La traviata“) und bei G. Rossini den „Figaro“ („Il barbiere di Siviglia“), im etwas dramatischeren Fach des Kavalierbaritons bei R. Wagner den „Wolfram“ („Tannhäuser“), bei E.W. Korngold den „Pierrot/Fritz“ („Die tote Stadt“), bei C.M. v. Weber den „Kaspar“ („Der Freischütz“) und bei J. Offenbach die „Bösewichter“ („Hoffmanns Erzählungen“). 2007 debütierte er sehr erfolgreich konzertant als „Boris Godunow“. Im Moment ist seine Entwicklung ins vornehmlich deutsche Fach des Heldenbaritons/dramatischen Bass-Baritons mit Wagner-Partien wie „Kurvenal“, „Telramund“ und vor allem „Holländer“ angesagt. Roman KuperschmidtDer Klarinettist Roman Kuperschmidt wurde 1974 in Russland geboren und zählte zu den bekanntesten Nachwuchstalenten Russlands. Er spielt Klarinette seit seinem siebten Lebensjahr und schon im Alter von 12 Jahren spielte er sein erstes Solo-Konzert mit der Russischen Staatsphilharmonie Kazan. Er studierte am Russischen Staatskonservatorium sowie in Karlsruhe bei Prof. Wolfgang Meyer und später bei Prof. Peter Löffler-Asal an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, wo er 2006 sein Aufbaustudium mit Auszeichnung absolvierte. Sein Repertoire umfasst die wichtigsten Werke der Klassik für Klarinette. Sein besonderes Interesse gilt aber auch der Modernen Musik sowie dem Klezmer, den er mit seinem Kuperschmidt-Ensemble pflegt. Er konzertiert als Solist in ganz Europa, den USA, Israel und Libanon unter anderem bei internationalen Festivals wie z. B. „Al Bustan Music Festival Beirut“, „Festival de Musique à Saint-Victor Marseille“ und „Music Summer Saas-Feé“ als Solist und Kammermusiker. Roman Kuperschmidt lebt heute in Frankfurt am Main. Fumiaki KuriyamaFumiaki Kuriyama (geb. 1942) ist einer der meistbeschäftigten und bekanntesten japanischen Chordirigenten. Er verdankt seinen Ruf seinen hervorragenden Aufführungen zeitgenössischer japanischer Werke, seinen energiegeladenen Aufführungen und seinen guten Noten beim "All Japan Chorus Competition". Mit dem Coro Kallos gewann er den Großen Preis beim Internationalen Chorwettbewerb in Tolosa (Spanien) 1994 und den Europäischen Großen Preis für Chorgesang in Arezzo (Italien) 1995. Er wurde 1992 zum Oregon Bach Festival (USA), 1993 zum “Incontro Internazionale Polifonico Città di Fano” sowie zum dritten Welttreffen der Chormusik in Kanada und 1998 als Jurymitglied zum Internationalen Chorwettbewerb Tolosa eingeladen. Uli LettermannUli Lettermann, Sopransaxophonist, studierte Schulmusik und Komposition an der Musikhochschule Detmold und Germanistik an der Universität Paderborn. Seit dieser Zeit arbeitet er als Komponist und Arrangeur, vor allem für das international namenhafte Ensemble Quintessence Saxophone Quintet, das er auch musikalisch leitet. Seit 2001 wirkt er auch als Komponist an Film- und Hörbuchproduktionen mit. Als Musikproduzent in verschiedenen Genres von Klassik über Neue Musik bis Pop betätigt sich Uli seit 2004. Er ist als Solist, mit kammermusikalischen Ensembles und Jazzformationen zu hören. Uli, der zusammen mit Hartmut Salzmann die Idee zur Gründung von Quintessence hatte, wirkte inzwischen an über 50 CD- und DVD-Produktionen mit. Umfangreiche Konzerttätigkeit auf renommierten Bühnen im In- und Ausland sowie vielzählige Auftritte in Rundfunk und Fernsehen runden seine musikalische Vielfältigkeit ab. Lea MartensmeierLea Martensmeier, geboren 1989 in Gütersloh, erhielt ihren ersten Musikunterricht mit fünf Jahren im Fach Violine bei Beate Corßen. Mit sechs Jahren begann sie in der Choralsingschule Gütersloh unter der Leitung von KMD Sigmund Bothmann zu singen. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie mit zehn Jahren. Ab dem Jahr 2004 wurde sie von Bettina Pieck im Fach Gesang unterrichtet und nahm zusätzlich Klavierunterricht. Außerdem ließ sie sich in der Landesmusikakademie NRW zur Chorleiterin ausbilden. Solopartien übernahm sie bei Konzerten in der Region, u.a. in einer Produktion der Oper „Pollicino“ von Hans Werner Henze und beim Weihnachtskonzert 2007 der Singgemeinschaft Salzkotten in der Paderborner Kaiserpfalz. Die Solopartien in „The armed man“ sang sie erstmals 2006 in einer Aufführung in der Gütersloher Martin-Luther Kirche. Sie nahm an unterschiedlichen Wettbewerben teil. So erhielt sie beim „Jugendmusikpreis“ des Kreises Gütersloh einen ersten Preis und den Sonderpreis für besondere musikalische Gestaltung. Mehrfach wurde sie beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional- und Landesebene ausgezeichnet. 2007 war sie Bundespreisträgerin des Wettbewerbes „Jugend musiziert“. Seit dem Wintersemester 2008/2009 studiert Lea Martensmeier an der Hochschule für Musik in Detmold Schulmusik mit dem Hauptfach Gesang bei Frau Professorin Gerhild Romberger. Klaus MertensKlaus Mertens erhielt schon während seiner Schulzeit Gesangsunterricht. Nach dem Abitur studierte er Musik und Pädagogik, darauf folgte zunächst eine pädagogische Laufbahn. Danach begann eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten und bedeutenden Orchestern zusammen. Klaus Mertens, der bei zahlreichen internationalen Festivals ein gern gesehener Gast ist, gilt als namhafter und gefragter Interpret insbesondere der barocken Oratorienliteratur. Die Produktion sämtlicher Bach-Kantaten, gemeinsam mit Ton Koopman und dem Amsterdam Baroque Orchestra, wurde im Oktober 2003 abgeschlossen. Mit dem Projekt waren große Tourneen in Europa, Amerika und Japan verbunden. Zu Mertens' Repertoire zählen ebenso die Konzertliteratur der Romantik als auch Werke großer Komponisten des 20. Jahrhunderts. Eine umfangreiche Diskographie von mehr als 120 CDs belegt seine Vielseitigkeit. Regine NeumüllerRegine Neumüller studierte an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim bei Kammersängerin Erika Köth und bei Heinz Hoppe. Meisterkurse besuchte sie bei Sylvia Geszty und Charlotte Lehmann. 1988-1994 war sie Gesangspädagogin an der Universität Erlangen-Nürnberg (Kirchenmusik/Erziehungswissenschaft). Seit 1994 arbeitet sie freischaffend als Sängerin, Gesangslehrerin, Stimmbildnerin und Chorleiterin, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Regine Neumüllers Repertoire ist vielfältig: Sie sang in den letzten Jahren große Oratorien, u.a. mit Klaus Mertens (Elias und Paulus von Mendelssohn Bartholdy, Die Jahreszeiten von Haydn, Matthäuspassion von Bach) und Alejandro Ramirez (Weihnachtsoratorium von Bach), dem Domchor Speyer, dem Arnold Schoenberg Chor Wien, dem RSO Saarbrücken und der Nordwestdeutschen Philharmonie, aber auch Gesänge der Hildegard von Bingen zusammen mit ihrer Schwester Sibylle. Andere Facetten ihres Repertoires sind auf CD dokumentiert, so Westfälische Gesänge aus der Sammlung Haxthausen und bei der Edition Breitkopf Pädagogik drei CDs mit Weihnachts-, Jahreszeiten-und Abend- und Nachtliedern. Beim Festival Musica sacra Paderborn 2009 singt sie Solopartien in der Musik im Gottesdienst am 20. September und im Klangkosmos Islam am 26. September. Erwin OrtnerErwin Ortner, geboren in Wien, war in seiner Jugend Mitglied der Wiener Sängerknaben unter Ferdinand Grossmann. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Musikpädagogik, Kirchenmusik, Dirigieren sowie Chordirigieren. Seit 1980 ist er ordentlicher Professor für Chorleitung und chorische Stimmbildung an eben dieser Universität, 1996 bis 2002 übte er dort die Funktion des Rektors aus. Erwin Ortner ist Gründer und künstlerischer Leiter des Arnold Schoenberg Chores und war von 1983 bis zu dessen Auflösung 1995 künstlerischer Leiter des ORF-Chores. Darüber hinaus leitet er regelmäßig Sommerkurse für Chor- und Orchesterleitung, u.a. an der Internationalen Chorakademie Krems, und kann auf eine umfangreiche Tätigkeit als Dirigent im In- und Ausland zurückblicken. Mit dem vielfach preisgekrönten Arnold Schoenberg Chor war er bei allen bisherigen Durchführungen des Festivals Musica sacra Paderborn gefeierter Gast. Dieter PetzoldDieter Petzold, geboren 1952 in Hoya an der Weser, gründete 1970 mit den Freunden Uwe Mothes, Diddi Hoffmann und Jürgen Kahlert seine erste Band „Anti Apex“. Die Band setzte sich zunächst mit der Experimentalmusik Psychodelic auseinander. Nach intensiver Auseinandersetzung mit experimenteller Klangkunst spezialisierte er sich auf die Psalterien. Das orientalische Kanun, sprich Psalterharfe, entwickelte Petzold in Europa zu einem Impulsgeber in der modernen Klangkunst. 1989 erhielt Petzold vom damaligen Kultusminister die „Silberne Gedenkmünze für kreatives und kulturelles Arbeiten“ vom Kultur- und Wissenschaftsrat im Deutschen Bundestag. 2000 nahm Petzold an der Internationalen Musikmesse in Frankfurt a. M. teil. Im selben Jahr produzierte er „Saitenweise“ im Naturton Leipzig. 2006 und 2007 trat Petzold beim Weltmusikfestival „Fete de la Musique“ in Berlin auf. Gesellschaftspolitische Projekte in der Jugendarbeit, auch an KB Schulen, folgten. Bis heute arbeitet er klangkünstlerisch in zahlreichen Klöstern, Kunstgalerien und Studiobühnen. Dieter Petzold erzeugt mit seinem Psalterium, einem Instrument, bei dem 123 Saiten über einen Resonanzkörper aus Holz gespannt sind, warme, transparente Töne, die berauschen. Seine ausgeprägte Gabe zur Improvisation beeindruckt ebenso wie seine emphatische Fähigkeit, Musik in Echtzeit publikumsnah zu spielen. Sein Spiel auf diesem biblischen Instrument lässt eine Magie entstehen, die den Zuhörer auf eine Reise in die Welt des Klanges einlädt. Jörg PitschmannDer Dirigent Jörg Pitschmann ist beim Festival Musica sacra Paderborn 2009 musikalischer Leiter der Kirchenoper „Fluss der Möwen“. Er studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt Freiburg, war aber bald auch Assistent an der Opernschule der Hochschule. Sein erstes Engagement führte ihn als Chordirektor und Solorepetitor an das Stadttheater Lüneburg, setzte aber gleichzeitig seine Dirigierstudien in Hannover fort und hospitierte am Freiburger Theater. Von 1992-1998 war er Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Detmold. Es folgte zunächst als 2., später als 1. Kapellmeister ein dreijähriges Engagement am Landestheater Salzburg, bevor er als 1. Kapellmeister an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin wechselte, wo er in der Spielzeit 2002/2003 amtierender Generalmusikdirektor war. In den folgenden Jahren war Jörg Pitschmann freischaffend als Dirigent tätigt. Ein Gastdirigat führte ihn 2003 an das "Hawaii Opera Theatre" nach Honolulu, Hawaii, wo er mit dem Honolulu Symphony Orchestra "La Bohéme" zur Aufführung brachte. Im Jahr 2006 dirigierte er Konzerte mit dem SWR-Sinfonie-Orchester Freiburg/Baden-Baden beim Bodenseefestival. Seit der Spielzeit 2006/2007 ist Jörg Pitschmann 1. Kapellmeister am Landestheater Detmold. Alex PotterDie musikalische Laufbahn Alex Potters begann bereits als Chorknabe an der Southwark Cathedral in London. Er war Choral Scholar am New College der Universität Oxford und absolvierte zeitgleich ein Studium der Musikwissenschaften. Daraufhin ergänzte er seine Ausbildung im Bereich Alter Musik bei Gerd Türk an der Schola Cantorum Basiliensis. Seit dem Abschluss seines Studiums spezialisiert er sich auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Er trat in letzter Zeit unter anderem in Essen, Koblenz, Regensburg, beim Festival de Saintes und beim Rheingau-Musikfestival auf. Er ist unter anderem als Solist in Schützens Schwanengesang mit Philippe Herreweghe (Collegium Vocale Gent) auf einer CD-Aufnahme und in Händels Joshua mit Peter Neumann/Kölner Kammerchor zu hören. Thomas RimpelThomas Rimpel wurde 1962 in Lemgo geboren und erhielt dort Klavier-, Orgel- und Trompetenunterricht. Er studierte an der Nordwestdeutschen Hochschule für Musik in Detmold Schulmusik. Sein Lehrer am Hauptinstrument Orgel war Prof. Eberhard Popp, das Schwerpunktfach Chorleitung belegte er bei Prof. Alexander Wagner. Seit 1993 unterrichtet er als Studienrat für Musik und Geschichte am Evangelisch Stiftischen Gymnasium in Gütersloh. Kirchenmusikalisch wirkt er in verschiedenen Vokalensembles der Region mit. Außerdem ist er als Organist tätig. Susanne RohnSusanne Rohn studierte evangelische Kirchenmusik in Freiburg im Breisgau sowie Orgel und Cembalo in Toulouse und Lyon. 1997 schloss sie ihr Aufbaustudium Orgel in Basel und ihr Aufbaustudium Dirigieren in Freiburg jeweils mit Auszeichnung ab. Während des Studiums war Susanne Rohn in verschiedenen Gemeinden in Süddeutschland als Kirchenmusikerin tätig, bevor sie im November 1997 zur Kantorin der Erlösergemeinde in Bad Homburg gewählt wurde. Von 1997 bis 1998 war Susanne Rohn Lehrbeauftragte für Dirigieren an der Freiburger Musikhochschule; zurzeit unterrichtet sie Orgel an der Hochschule für Musik der Gutenberg-Universität Mainz. Sie nahm erfolgreich an nationalen und internationalen Orgelwettbewerben teil und gibt regelmäßig Orgelkonzerte. Rundfunkproduktionen, u.a. für das Schweizer Radio DRS, den Südwestfunk und den Hessischen Rundfunk sowie CD-Einspielungen runden das Bild ihrer künstlerischen Tätigkeit ab. Inga RumpfAls Sängerin der „City Preachers“ sorgte die berühmte Hamburger Sängerin Inga Rumpf Ende der 60er Jahre erstmals für Furore. Die beiden Bands „Frumpy“ und „Atlantis“ wurden mit Inga Rumpf zu deutschen Rocklegenden. Sie ging mit Aerosmith, Udo Lindenberg und Lionel Richie auf Tournee, komponierte für Tina Turner, jammte mit Keith Richards und Ron Wood. Und sie avancierte mit ihrem hinreißenden Soul- und Gospel-Repertoire „Walking In The Light“ zum musikalischen Höhepunkt der Weltausstellung „Expo 2000“ in Hannover. Mit der Studio-CD „Easy In My Soul“ setzt Inga Rumpf einen musikalischen Meilenstein. Mit 15 Songs aus eigener Feder offenbart Inga alles, was an Blues und Soul in ihr steckt. Ihre Stimme steht immer ganz weit vorn, doch wenn sie dann noch zur geliebten Slide-Gitarre greift, ist Gänsehaut garantiert! Auch diesmal haben exzellente Musiker die Sängerin begleitet: Der Organist Jean-Jacques Kravetz (Maffay Band; Udo Lindenberg), Ingas musikalischer Zwilling und Weggefährte aus der „Frumpy“-Ära, das sagenhafte Bläser-Duo Frank Delle (sax) und Henry Heggen (harp) und die langjährigen Freunde und Mitglieder ihrer Band „Friends“: Joe Dinkelbach (p), Thomas Biller (b); Helge Zumdiek (dr), Matthias Pogoda (g). Ingas schwarzes Timbre ist so einzigartig wie ihr musikalisches Genie. Das Universum von R & B, Soul, Gospel, Jazz und Rock ist ohne sie undenkbar. Denn wie keine Zweite erzeugt sie mit ihre Songs und ihrem Charisma jene Magie, die das Publikum in tiefster Seele berührt. Clemens SchaubWährend der Ausbildung als Diplomsozialpädagoge (FH) war Clemens Schaub auch in den Bereichen Tanz, Darstellendes Spiel, Hörspiel und Rhythmik sehr engagiert tätig. In den Jahren 1980 bis 1986 besuchte er die Sommerakademie für Pantomime und Körpersprache bei Samy Molcho in Wien. Seit 1980 hat er Bühnenauftritte bei Kongressen, Kirchen- und Katholikentagen, u.a. mit dem Programm „Improvisationen für Orgel und Pantomime“. Gegenwärtig leitet er Kurse im Bereich Tanz, Pantomime und Körpersprache. Außerdem ist er Vorsitzender der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater e.V. (KAST e.V.). Steffen SchielSteffen Schiel, 1970 in Versmold (Westf.) geboren, studierte zunächst Posaune an der Hochschule für Musik Detmold. Schon während dieser Zeit erhielt er Dirigierunterricht. Sein Hauptstudium Dirigieren absolvierte er dann bei Prof. Joachim Harder und Prof. Fritz ter Wey, ebenfalls an der Hochschule für Musik Detmold. Meisterkurse bei Sir Colin Davis und Eric Ericson rundeten seine Ausbildung ab. Seit 1996 ist Steffen Schiel Leiter des professionellen Blechbläserensembles EMBRASSY. Seit 1994 ist er als Dozent am internationalen Kulturzentrum Casa de los tres Mundos in Granada/Nicaragua tätig. Darüber hinaus leitet er Kammermusik- und Orchesterworkshops und unterrichtet bei Kursen für Dirigieren und Ensembleleitung. Im April 2001 wurde er an die Universität Paderborn berufen, um den Lehrauftrag für die Leitung des Hochschulorchesters zu übernehmen, im März 2002 übernahm er als Künstlerischer Mitarbeiter die Leitung des Collegium Musicum der Universität Paderborn. Seit September 2004 leitet Steffen Schiel den Motettenchor Paderborn. Steffen Schiel arbeitet seit April 2001 als Wissenschaftlicher Angestellter an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn mit einem Lehrauftrag für Musik und Didaktik der Musik. Engelbert SchönEngelbert Schön, geboren 1968, bekam seinen ersten Unterricht im Klavier- und Orgelspiel bei Paul-Leo Leenen, später bei Christoph Grohmann. Er besuchte Meisterkurse bei Prof. Zsigmond Szathmary, Freiburg, und Martin Lücker, Frankfurt. Von 1996 bis 1999 war Engelbert Schön Organist in seiner Heimatstadt Rietberg, wo er das gesamte Orgelwerk Bachs zur Aufführung brachte und eine viel beachtete, erste CD einspielte. Seit 2000 ist er freischaffender Konzertorganist und Klavier- und Orgellehrer. |


Mehmet Akbaş 
Birgit Aßhoff
Daniel Beckmann
Ghalia Benali
Thomas Berning
Harduin Boeven

Kemal Dinç & Stradoc Ensemble des WMDC
Frank Düwel
René Eljabi
Christoph Gockel-Böhner
Sabine Goetz
Karin Gunia
Mark Heines
Matthias Hellmons
Martin Hoffmann
Rupert Huber
Arnold Ilg
Cornelie Isenbürger
Andor Izsák
Knud Jansen
Kamilya Jubran
Daud Khan
Eddi Kleinschnittger
Jan Kobow
Gereon Krahforst
Markus Krause
Roman Kuperschmidt
Fumiaki Kuriyama
Uli Lettermann
Lea Martensmeier
Klaus Mertens
Regine Neumüller
Erwin Ortner
Dieter Petzold
Jörg Pitschmann
Alex Potter
Thomas Rimpel
Susanne Rohn
Inga Rumpf
Clemens Schaub
Steffen Schiel
Engelbert Schön
Saad Thamir
Monika Walerowicz
Ulrike Wiedemann