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Arnold Schoenberg Chor
Der 1972 von seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner gegründete Arnold Schoenberg Chor zählt zu den vielseitigsten und meistbeschäftigten Vokalensembles Österreichs. Fixpunkte der szenischen Tätigkeit des Chores sind die regelmäßige Mitwirkung beim Festival Aix en Provence und den Opernaufführungen des Theaters an der Wiener Staatsoper. Seit über 25 Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt; der Arnold Schoenberg Chor unternimmt zahlreiche Konzertreisen und ist seit Jahren bei den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen, bei Wien Modern, dem Carinthischen Sommer, styriarte Graz und nicht zuletzt seit 1999 regelmäßig beim Festival Musica sacra Paderborn zu Gast. Die Aufnahme von Bachs Matthäus-Passion, und damit sowohl der Dirigent Nikolaus Harnoncourt als auch der Chorleiter Erwin Ortner, wurde 2002 mit einem „Grammy“ ausgezeichnet.
Collegium musicum Paderborn
Das Collegium musicum ist eines der beiden großen nicht professionellen Orchester Paderborns. Es wurde 1966/67 als Begleitorchester des Paderborner Motettenchores gegründet, hat jedoch in den letzten Jahren ein eigenständiges Konzertprogramm entwickelt. Seit April 2008 hat das Collegium musicum einen neuen Dirigenten: Knud Jansen. Knud Jansen begann seine künstlerische Ausbildung in der Dirigierklasse von Prof. Bloemeke (Detmold), welche er nach fortlaufenden Korrepetitionen, Assistenzen und Dirigaten 2006 mit "sehr gut" abschloss. Bereits während dieser Zeit entstand eine dirigentische Zusammenarbeit mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Philharmonie Südwestfalen, den Bielefelder Philharmonikern und weiteren Orchestern.
Datura Quartet
 Das Datura-Quartett setzt sich aus vier Posaunisten zusammen. Ihr kammermusikalisches Engagement wird von der Idee getragen, gleichberechtigte Instrumentalisten in einen homogenen Gesamtklang zu verschmelzen. Diese Zielsetzung führte bereits während der Hochschulausbildung der Musiker im Jahr 1987 zur Gründung des Quartetts. Mit der Besetzung des Posaunenquartetts greift das Datura-Quartett auf eine musikalische Tradition zurück, die sich bis weit in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Folgerichtig bildet die Barockmusik einen ersten Schwerpunkt in den Programmen des Ensembles. Um den besonderen klanglichen Eigenschaften dieser Musik gerecht zu werden, entschied sich das Datura-Quartett, diese Musik auf Nachbauten historischer Instrumente zu spielen. Verschiedene Komponisten haben in enger Zusammenarbeit mit dem Datura-Quartett Kompositionen für das Ensemble geschrieben.
Domchor Paderborn
 Der Domchor Paderborn steht in der jahrhundertealten Sängertradition der Bischofskirche zu Paderborn, die sich zurückverfolgen lässt bis in die Zeit des Bischofs Hathumar (806-815). Im Zuge der kirchenmusikalischen Restaurationsbewegung des allgemeinen Cäcilienverbandes im 19. Jahrhundert beschloss im Jahre 1885 das Paderborner Domkapitel, die Tradition eines Domchores mit Knabenstimmen wieder aufleben zu lassen. Seit dieser Zeit ist die kirchenmusikalische Gestaltung der Liturgie im Hohen Dom wieder das zentrale Anliegen des Chores. Die Pflege des gregorianischen Chorals sowie die altklassische Vokalpolyphonie sind Schwerpunkte der musikalischen Literatur. Messen und Motetten der Wiener Klassik, Chormusik der Romantik und zeitgenössische Werke gehören zum festen Bestand im Repertoire des Domchores.
Domkantorei Paderborn
 Die Domkantorei Paderborn wurde 1981 von Domkapellmeister Theodor Holthoff gegründet mit dem Ziel, die Dommusik an der Kathedrale, die bis dahin vom Domchor (Knabenchor) allein getragen wurde, durch einen Erwachsenenchor zu bereichern. Seit Anfang 2007 steht sie unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Berning. Der Chor von ca. 45 Sängerinnen und Sängern pflegt die reiche Palette der A-Cappella-Chormusik von der frühen Vokalpolyphonie bis hin zur Moderne: von Monteverdi und Schütz über die Klassik, die Romantik bis hin zu Frank Martin, Messiaen, Penderecki und Petr Eben. Naturgemäß gehören die Aufführungen der Passionen J.S. Bachs sowie Oratorien verschiedener Musikepochen zum musikalischen Aufgabenbereich des Chores.
DuOud
Mehdi Haddab wurde als Kabyle in Algier geboren. Er lebte eine Zeit in Burundi, bevor er sich in Paris niederließ. Als Autodidakt auf der Oud wird sein Talent von zahlreichen Musikerkollegen hoch geschätzt. Jean-Pierre Smadja verbrachte seine früheste Kindheit in Tunesien bevor er nach Paris kam. Aus Tunesien hat er die arabische Musik, Sprache und das festliche Brauchtum mitgenommen, obwohl er sich zunächst für Folk, Jazz und Bossa Nova interessierte, bis er die Oud für sich entdeckte. Gemeinsam bilden sie das DuOud, mit dem sie Traditionelles auf der Oud mit Bits & Bytes verzahnen.
Ensemble Horizonte
 Das Ensemble Horizonte, gegründet 1990 auf Initiative junger Musiker aus dem Umfeld der Detmolder Musikhochschule, entwickelte sich rasch zu einem Sammelbecken engagierter Interpreten der zeitgenössischen Musik. Allen gemeinsam ist der Wunsch, gewohnte Rezeptionsformen zu sprengen, dem Publikum und sich selbst neue Erlebnisperspektiven zu erschließen. Mit ihrem Ansatz richten sich die Musiker nicht nur an die eingeschworenen Kreise der Avantgarde, sondern an den unbefangenen Hörer, der für die Ästhetik der Moderne erst noch gewonnen werden will und dabei Orientierung sucht. Als Herausforderung und als Medium der Vermittlung von Ungewohntem dient daher die Querverbindung zu anderen Künsten, Tanz, Schauspiel, Dichtung oder Malerei, sowie die Einbettung musikalischer Werke in thematische Kontexte. Mit seinen Programmen machte das Ensemble in Europa und Südamerika auf sich aufmerksam und ist der Öffentlichkeit durch zahlreiche Uraufführungen, Rundfunk- und CD-Produktionen bekannt.
ensemble triofiore
Musik aus Mittelalter, Renaissance und klassischer Moderne bildet den Schwerpunkt des ensemble triofiore. Die drei Sängerinnen aus Soest, Paderborn und Büren haben es sich zum Ziel gesetzt, vor allem wenig bekanntes Repertoire für drei Frauenstimmen zu präsentieren. Die Mystik des Mittelalters, die Strahlkraft der Renaissance und die atmosphärische Dichte der Musik des 20. Jahrhunderts faszinieren das Ensemble seit der Gründung 2005. Konzerte und Auftritte führten das ensemble triofiore bisher nach Paderborn, Bad Lippspringe, Büren, Salzkotten, Soest und Bielefeld. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet das Ensemble außerdem mit der Stiftung Kloster Dalheim bei Lichtenau im Kreis Paderborn. Das Trio mit Christine Hinrichs (Sopran), Sabine Jankowski (Mezzosopran) und Stephanie Neesen (Alt) konzertiert sowohl mit geistlichen als auch mit weltlichen Werken. Im ersten ACC-Bundeswettbewerb des Chorverbandes NRW konnte das ensemble triofiore in der Sparte Klassik-a cappella den ersten Platz erringen. Es erzielte zudem spartenübergreifend die beste Wertung aller Amateurensembles. In diesem Jahr war das ensemble triofiore zweimal im wdr-Fernsehen zu sehen.
Kirchenchor der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien St. Aho
Die Suryoye (Aramäer, Assyrer, Chaldäer) sind eine hauptsächlich in Mesopotamien lebende nationale, ethnische, kulturelle und religiöse Minderheit, die christlich ist und sich in mehreren Kirchen aufteilt. Zur ihr gehört auch die syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien. Der Chor pflegt die Hymnen der syrisch-orthodoxen Kirche in aramäischer Sprache, die Sprache Jesu Christi. An Gesangsstilen kennt der Chor drei Arten: den ekphonetischen, den syllabischen und den melismatischen Stil. Im Jahr 2005 übernahm Mariam Kara im Rahmen ihrer Tätigkeit als ehrenamtliche Kirchenmusikerin die Leitung des Chores der Gemeinde St. Aho. Durch ihre Arbeit und ihr konsequentes Engagement hat sich die junge Chorgemeinschaft zu einem klanglich und musikalisch anerkannten Ensemble, auch über die Grenzen Paderborns hinaus, entwickelt. So gewann der Gemeindechor seit dem Jahr 2006 dreimal hintereinander den Gesangswettbewerb der Suryoye Chorgruppen von NRW.
Kammerorchester Przemysl
 Das Przemysler Kammerorchester entstand 2002 auf Anregung von Andrze Guran und arbeitet unter der Schirmherrschaft der Stadt Przemysl. Die Mitglieder des Orchesters sind ehemalige Schüler und Schülerinnen der Przemysler Musikschule, die heute an der Schule unterrichten, sowie Studenten und Studentinnen, die immer noch an ihrer Heimatstadt hängen. Fast seit der Entstehung des Orchesters ist Piotr Tarcholik, ein hervorragender Violinist der jüngeren Generation, sein Konzertmeister und Dirigent. Das Ensemble arbeitet sowohl mit den größten polnischen Solisten als auch mit hervorragenden polnischen und ausländischen Dirigenten zusammen. Das Orchester tritt auch zusammen mit dem "Cantus Agriensis", einem ungarischen Kammerchor, auf, gibt regelmäßige Konzerte im Theatersaal des Przemysler Schlosses und nimmt an zahlreichen Festivals im In- und Ausland teil. Das umfangreiche Repertoire des Orchesters umfasst die Meisterwerke der Kammermusik vom Barock bis zur Gegenwart sowie auch Film-, Musical- oder Unterhaltungsmusik. Zahlreiche Konzerte des Przemysler Kammerorchesters wurden vom Polnischen Rundfunk aufgenommen und ausgestrahlt.
Madīḥ-Ensemble
Der Name des Ensembles bezieht sich auf die Funktion und das musikalische Umfeld, mit dem sich das Ensemble beschäftigt, nämlich das „Madīḥ“, d.h. die Lobpreisung von Allāh und Muḥammad. „Alle“ Sorten der Instrumentenrichtungen sind hier vertreten: Blas- Streich- Zupf- und Rhythmusinstrumente. Die Spieler des Ensembles trafen sich zum ersten Mal in dieser Besetzung 2003. Danach musizierten sie regelmäßig in vielen Festivals in Europa und Ägypten zusammen. Die beiden Meister Ahmad Arnab und Fikri El-Qinawi beherrschen ihre Instrumente, ohne jemals eine formale musikalische Ausbildung genossen zu haben. Ihre Beziehung zur Musik ist auch heute noch NUR durch den Klang geprägt. Eine optische Beziehung (Notenschrift) zur Musik existiert für sie nicht. Der Autodidakt Hatem Hammad entdeckte seine Liebe zur arabischen Laute cŪd bereits als kleiner Junge, als er das Instrument durch seinen Vater gehört hatte. Die akademische Laufbahn von Issam El-Mallah lässt keine Kluft zu den „Musikanten“ entstehen, im Gegenteil: Durch das Studium der Geschichte, v.a. aber durch seine Feldforschungen, erkannte deutlich die besondere Bedeutung des schriftlosen Musikantentums und v.a. der wenigen Musiker, die immer noch in dieser Tradition verhaftet sind.
Olaf-Kordes-Trio
 Nach langjähriger Zusammenarbeit in der UNI-Big Band Bielefeld begannen der Bassist Wolfgang Tetzlaff und der Pianist Olaf Kordes 2002 ihre Zusammenarbeit im Duo. Es entstanden ausgefeilte kammermusikalische Arrangements alter und neuerer Werke unterschiedlichster Silrichtungen. Im Jahr 2005 transkribierte das Duo die Easter Suite von Oscar Peterson, eine Vertonung der Leidensgeschichte Christi in 9 Sätzen für Jazz-Trio, die Oscar Peterson 1984 als Auftragskomposition für die BBC schrieb. Der Schlagzeuger Karl Godejohann komplettiert die Formation seit Anfang 2006. Gemeinsam nahm das Trio im Sommer 2006 die Easter Suite auf CD auf. Es handelt sich hier um die erste und bislang einzige Interpretation des Werkes auf CD.
Ritsuyukai Chor Tokio
 Der Ritsuyukai Choir umfasst sechs gemischte Chöre, sieben Frauenchöre sowie einen Männerchor und wird von Musikdirektor Fumiaki Kuriyama geleitet. Im Mittelpunkt seiner Aktivität stehen die Zusammenarbeit mit verschiedenen Orchestern und Aufführungen in großem Umfang. Der Chor hat bisher unter anderem mit folgenden Dirigenten zusammengearbeitet: Kent Ngano, Gary Bertini, Michael Tilson Thomsa, Stéphane Denève, Yan Pascal Tortelier, Yuri Temirkanov, Ennio Morricone,Valery Gergiev, Philippe Herreweghe und Jörg Ewald Dähler. Der Chor organisierte viermal das große Konzert, eine Chorkonzertreihe zum Thema „zeitgenössische Komponisten Japans“.
WDR Rundfunkchor Köln
Das Repertoire und die Vielseitigkeit des WDR Rundfunkchores Köln lassen sich kaum erschöpfend beschreiben. Das Spektrum reicht von der Musik des Mittelalters bis zu zeitgenössischen Kompositionen, von geistlicher Musik bis zur Operette, vom groß besetzten Oratorium mit Orchester bis zum solistisch besetzten Vokal-Ensemble. Besonders hervorzuheben ist die Beschäftigung des Chores mit zeitgenössischer Musik: über 140 Ur- und Erstaufführungen standen auf den Programmen, u.a. Schönbergs „Moses und Aron“, Henzes „Laudes“, Stockhausens „Momente“, Nonos „Il canto sospeso“, Boulez’ „Le Visage Nuptial“, Zimmermanns „Requiem für einen jungen Dichter“, Pendereckis „Lukas-Passion“, Xenakis’ „Nuits“, Berios „Coro“, Höllers „Der ewige Tag“, Eötvös‘ „IMA“, Hosokawas „Die Lotosblume“ etc.
Motettenchor Paderborn
"Musik interpretiert Sprache": So lässt sich kurz der Leitspruch formulieren, unter dem der Motettenchor Paderborn dem gesungenen Wort einen angemessenen musikalischen Ausdruck verleihen möchte. Der Chor hat seit seiner Gründung im Jahre 1964 seinen festen Platz in der reich gegliederten Chorszene Paderborns. Sein Hauptarbeitsfeld sieht der Chor vor allem in der Pflege der a-cappella-Musik verschiedener Stilepochen. Die Bezeichnung "Motette" wurde dabei nicht als Auftrag verstanden, ausschließlich geistliche Werke zu musizieren. Diese Literatur in ihrer überreichen Fülle wird immer einen festen Platz im Repertoire des Chores behalten; daneben hat er es stets als dankbare Aufgabe angesehen, sich der weltlichen Chormusik zu widmen. Das Singen im Chor ist die unmittelbarste Form des gemeinsamen Musizierens. Die hier mögliche, immer wieder faszinierende Synthese von Sprache und Musik verlangt Sensibilität und Gemeinsamkeit.
Quintessence Saxophone Quintet
Das Quintessence Saxophone Quintet gilt inzwischen weltweit als eines der führenden Ensembles seiner Art. Die fünf Ausnahmesaxophonisten sind Meister der modernen Bearbeitung klassischer und barocker Großwerke von Bach, Vivaldi, Beethoven, Mozart oder Händel. Voller Respekt, aber ohne Scheu haucht Quintessence alten Meistern neues Leben ein. Das Ensemble gilt als eines der renommiertesten im Bereich Crossover Jazz/Klassik – dank der außergewöhnlichen Arrangements, in denen die Musiker die stilistischen Welten virtuos verbinden. Seit der Gründung im November 1993 ist das Quintessence Saxophone Quintet auf den großen Bühnen und Festivals präsent – darunter die Culture Art Hall Seoul, die Hoam Art Hall Daejong (Korea), das Bachfest Leipzig oder das Beethoven-Festival Bonn. Zahlreiche Auftritte in Rundfunk und Fernsehen haben das Ensemble einer großen Öffentlichkeit bekannt gemacht. 11 CDs und 2 DVDs sind bereits erschienen.
Kantorei der Abdinghofkirche
Die Kantorei der Abdinghofkirche ist ein gemischter Laienchor von etwa 90 Mitgliedern, der die großen Werke der Kirchenmusik aus alter und neuer Zeit a-cappella und mit Orchestern und Solisten zur Aufführung bringt. Ihr angeschlossen sind der Paderborner Kammerchor, die Kammersolisten Am Abdinghof, die Jugendkantorei und der Kinderchor der Abdinghofkirche. Chorreisen im In- und Ausland haben die Kantorei auch über den heimischen Raum hinaus bekannt gemacht. Seit August 2000 leitet Martin Hoffmann als Nachfolger von Kirchenmusikdirektorin Adelheid van der Kooi-Wolf die Kantorei.
Singgemeinschaft Salzkotten
Im Jahr 1974 gründete der damalige Detmolder Musikstudent Wolfgang Hochstein aus Salzkotten den Gemischten Chor Singgemeinschaft Salzkotten. Er stellte sich und dem Chor die Aufgabe, anspruchsvolle Chorliteratur aus allen musikalischen Epochen und Stilrichtungen zur Aufführung zu bringen. Dieser Aufgabe ist der Chor bis heute treu geblieben. Nach Friedhelm Siebert (1986 - 1989) und Thomas Keikutt (1989 - 1997) liegt die musikalische Leitung in der Verantwortung von Thomas Rimpel. Mit ihm unternahm der Chor im Herbst 1999 anlässlich seines 25jährigen Bestehens eine einwöchige Konzertreise nach Rom, sowie zum 30jährigen Bestehen eine Chorfahrt nach Paris. Um diesem Qualitätsanspruch gerecht zu werden, findet seit einiger Zeit gezielte Stimmbildung statt. Im Jahre 2005 hat die Singgemeinschaft am Wettbewerb „Musica Sacra“ in Paderborn teilgenommen. Zur Zeit singen im Chor 65 Sängerinnen und Sänger.
Staatsorchester Hannover
Die Geschichte des Orchesters reicht bis in das Jahr 1636 zurück: Mitten im Dreißigjährigen Krieg gründete Herzog Georg von Calenberg eine Hofkapelle, die zunächst ein reines Konzertorchester war. Heinrich Schütz, Agostini Steffani und Georg Friedrich Händel zählten zu den ersten Kapellmeistern dieser Anfangsphase. Ab 1871 prägte Hans von Bülow als Kapellmeister das Orchester. Es zählt zur Zeit 106 Mitglieder. Seit 2006 leitet Wolfgang Bozic als Generalmusikdirektor das Niedersächsische Staatsorchester Hannover. Das Orchester erarbeitet neben den täglich wechselnden Opernvorstellungen pro Spielzeit acht Sinfoniekonzerte sowie zahlreiche Sonderkonzerte, Kinder-, Jugend- und Kammerkonzerte. Gastspielkonzerte bei Festspielen wie den Wiener Festwochen, dem Edinburgh International Festival und im Brucknerhaus Linz runden das Profil des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover ab.
NDR Radiophilharmonie Hannover
Die NDR Radiophilharmonie gestaltet Sinfoniekonzerte, moderierte Konzerteinführungen, Konzerte für Kinder und Konzerte mit Barockmusik in historischer Spielweise. Für genreübergreifende Konzerte mit Filmmusik, Jazz, Pop und Rock tritt das Orchester auch unter dem Namen NDR Pops Orchestra auf. Außer in Hannover und Niedersachsen ist das Orchester bei großen deutschen Musikfestivals präsent, und es unternimmt Konzertreisen im In- und Ausland. Die NDR Radiophilharmonie spielte zahlreiche Tonträger ein.
Städtischer Musikverein Paderborn
Der Städtische Musikverein ist eine Gemeinschaft engagierter und musikinteressierter Bürger. Er hat zur Zeit ca. 100 Mitglieder, von denen 80 aktiv im Chor mitsingen. Der Verein ist unabhängig und offen für alle Bürger der Stadt und Umgebung. Mitglied werden kann jede/r musikinteressierte Sänger/in mit entsprechender musikalischer Eignung und Freude, sich unter professioneller Anleitung auf hohem Niveau weiter zu entwickeln.
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