Gemeinhin spricht man eher von langen Schatten, die große Ereignisse voraus werfen. In diesem Falle sind es aber eher spektakuläre Lichteffekte und Projektionen, die das Großprojekt des diesjährigen Festivals Musica sacra Paderborn 2013 ankündigen.

Bei einer Probe der szenischen Installation zur monumentalen Inszenierung des Oratoriums von Jean Françaix’ “Die Apokalypse nach Johannes” am Dienstag konnten diese grandiosenFotos geschossen werden. Sie vermitteln einen ersten Eindruck von dem Spektakel, das am Freitag, dem 4. und Samstag, dem 5. Oktober 2013 in der PaderHalle aufgeführt wird.

Das Werk des großen musikalischen Sohnes der Paderborner Partnerstadt Le Mans gelangt nur selten zur Aufführung, denn es verlangt nach ganz großer Chor- und Orchesterbesetzung inklusive außergewöhnlicher Instrumente. Die Paderborner erfüllen diese Ansprüche des Weltklasse-Komponisten mit allen zur Verfügung stehenden Sängern und Sängerinnen, der Nordwestdeutschen Philharmonie und dem Chor der Julianus-Kathedrale Le Mans, der am Montag an der Pader ankam. Die Musik vollbringt, wie Françaix’ gesamtes Werk, den Brückenschlag zwischen hoher Kunst und populären Anklängen, etwa an Filmmusiken. Frank Albert hat dazu ein szenisches Konzept aus Projektionen umgesetzt, das die biblischen Szenen wie etwa die apokalyptischen Reiter eindrucksvoll visualisiert.

 

 

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