Am letzten Wochenende ging das Festival unter anderem mit zwei Aufführungen der monumentalen Inszenierung von Jean Françaix‘ „Apokalypse nach Johannes“ ausgesprochen erfolgreich zu Ende.

 

Jacques Françaix, Sohn des Komponisten Jean Françaix, war Ehrengast des Festivals Musica sacra Paderborn 2013 bei der Aufführung des Oratoriums »Die Apokalypse nach Johannes« seines Vaters. Er war des Lobes voll sowohl über die musikalische als auch über die visuelle Umsetzung. Das wäre alles im Sinne seines Vaters gewesen, meinte er. Ihn selbst hat es so überzeugt, dass er über den lange geplanten Premierenbesuch hinaus auch die zweite Aufführung angehört und angesehen hat.Er habe alle Aufführungen der Apokalpyse in den letzten Jahren besucht, betonte er, aber eine so großartige Aufführung des Werks sei nicht dabei gewesen. Jacques Françaix ist auch Präsident des Ehrenkomitees, das sich zu den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag seines Vaters im vergangenen Jahr gebildet hat. Im Jubiläumsjahr selbst habe sich leider niemand der Apokalypse angenommen. Um so mehr war er über die Paderborner Aufführungen 2013 erfreut. Domkapellmeister Thomas Berning als Dirigent der Aufführung sowie Festival-Intendant Gerhard Ortner und sein Kollege Christoph Gockel-Böhner von der Festivalleitung, der die Aufführung als Dramaturg vorbereitet und mitgestaltet hatte, hörten es gerne und dankten mit einem kompletten Satz der Dokumentations-CDs und -DVDs des Festivals Musica sacra Paderborn seit 1999.

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